Deutsche Tageszeitung - Roland Emmerich plant neuen Film über Klimakatastrophe

Roland Emmerich plant neuen Film über Klimakatastrophe


Roland Emmerich plant neuen Film über Klimakatastrophe
Roland Emmerich plant neuen Film über Klimakatastrophe

Hollywood-Regisseur und -Produzent Roland Emmerich plant einen neuen Film über die Klimakatastrophe. Als er 2004 "The Day After Tomorrow" zu den Folgen des Klimawandels gemacht habe, hätten "viele über den Film gelacht", sagte Emmerich den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) (Samstagsausgaben). "Heute lacht keiner mehr." Nun arbeite er an einer Fortsetzung, in der er den Zuschauern ausmalen wolle, wie es in naher Zukunft auf dem Globus aussehen werde.

Textgröße ändern:

"Amerika hat sich von der Welt abgewandt. In Europa herrschen chaotische Zustände", sagte der deutsche Regisseur. "200 Millionen Menschen drängen nach Europa und suchen nach Nahrung." Der Film sei "zum Teil in Afrika angesiedelt, spielt in 20 Jahren" und habe die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im Zentrum.

Warum in den USA immer noch so viele behaupten, dass die Erderwärmung natürliche Ursachen hat, kann der 66-Jährige nicht verstehen: "Die politische Situation zieht mich immer mehr runter. Ich begreife manches nicht mehr", sagte Emmerich dem RND. Er befürchtet, dass nach den nächsten Wahlen wieder Klimaleugner in den USA regieren. Er überlege, nach Kanada oder England umzuziehen. "Das hier ist nur schwer zu ertragen."

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Céline Dion überrascht mit Auftritt bei Pariser Fashion Week

Vor gut zwei Wochen feierte Céline Dion ihr Comeback, nun überraschte der kanadische Superstar mit einem Auftritt bei der Pariser Fashion Week. Unter dem Jubel der Zuschauer betrat die Sängerin am Montag mit einem strahlenden Lächeln den Laufsteg unter dem Eiffelturm und bezauberte das Publikum mit ihrem Hit "I'm Alive".

Halbzeitbilanz von Oktoberfest: 3,8 Millionen Besucher und 936 Polizeieinsätze

Rund 3,8 Millionen Menschen haben das Oktoberfest in München bisher besucht. Das schätzte die Festleitung nach Angaben vom Sonntag zur Halbzeit des Volksfests in der bayerischen Landeshauptstadt. Damit lag die Zahl etwas höher als im Vorjahr, als nach der Hälfte der Wiesn etwa 3,5 Millionen Besucher registriert worden waren. Zugleich sank der Festbierkonsum laut Zwischenbilanz der Veranstalter im Vorjahresvergleich jedoch leicht.

Langjähriger ZDF-Rechtsexperte Bernhard Töpper gestorben

Der langjährige ZDF-Rechtsexperte Bernhard Töpper ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 81 Jahren, wie der Sender am Freitag in Mainz mitteilte. Töpper wurde vor allem durch die Sendung "Wie würden Sie entscheiden?" bekannt, die er von 1990 bis 2000 moderierte.

Hollywood-Star Susan Sarandon in New York bei israelkritischem Protest festgenommen

Hollywoodstar Susan Sarandon ist in New York festgenommen worden, als sie gemeinsam mit anderen Demonstranten gegen den Auftritt des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der UN-Vollversammlung protestierte. Aufnahmen der Nachrichtenagentur AFP zeigen, wie Polizisten der unter anderem aus dem Film "Thelma und Louise" bekannten Schauspielerin am Donnerstag Handschellen anlegten. Einem Medienbericht zufolge wurde auch die Schauspielerin Hannah Einbinder von der Kundgebung abgeführt, die von der israelkritischen Organisation "Jewish Voice for Peace" organisiert worden war.

Textgröße ändern: