Deutsche Tageszeitung - Schlagzeuger der Band Foo Fighters im Alter von 50 Jahren gestorben

Schlagzeuger der Band Foo Fighters im Alter von 50 Jahren gestorben


Schlagzeuger der Band Foo Fighters im Alter von 50 Jahren gestorben
Schlagzeuger der Band Foo Fighters im Alter von 50 Jahren gestorben

Der Schlagzeuger der bekannten US-Rockband "Foo Fighters", Taylor Hawkins, ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Die Gruppe "ist erschüttert vom tragischen und vorzeitigen Verlust unseres geliebten Taylor Hawkins", schrieb die Band in der Nacht zum Samstag auf Twitter. "Sein musikalischer Geist und sein ansteckendes Lachen werden für immer mit uns allen weiterleben", hieß es weiter.

Textgröße ändern:

Die mehrfach mit einem Grammy ausgezeichnete Rockband bat ebenfalls um Rücksicht für die Familie von Hawkins, der eine Frau und mehrere Kinder hinterlässt. Zur Todesursache äußerte sich die Gruppe nicht.

Die Band befindet sich derzeit auf Welttournee und macht Station in Südamerika. Am Freitag sollten die Foo Fighters eigentlich in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá beim Festival Estereo Picnic auftreten, zwei Tage später in São Paulo. Für den Sommer war auch ein Deutschland-Konzert in Berlin geplant.

Hawkins spielte seit 1997 bei den Foo Fighters - einer der einflussreichsten und von der Kritik gefeierten Alternative-Rockbands der USA. Er war als Schlagzeuger an einigen der größten Hits der Gruppe beteiligt, darunter "Learn to Fly" und "Best of You". Zuvor saß er für die kanadische Sängerin Alanis Morissette an den Drums, bis Front-Mann Dave Grohl - früher Schlagzeuger bei Nirvana - ihn abwarb.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, dass der Zugang zu Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige verboten werden sollte. 42 Prozent waren dagegen und halten eine Nutzung für diese Altersgruppe weiterhin für vertretbar.

Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde

Spektakulärer Zufallsfund bei einer Razzia in einem Vorort von Paris: Bei der Durchsuchung eines Hauses in Champigny-sur-Marne entdeckte die Polizei ein Gemälde des spanischen Jahrhundertmalers Pablo Picasso. "Dieser Fund erfolgte im Zusammenhang mit einer Ermittlung wegen des Handels mit Rauschmitteln", teilte die Staatsanwaltschaft von Créteil am Samstag mit. Nach dem überraschenden Fund seien Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei eingeleitet worden.

Urteil: Große Festzelte auf Oktoberfest dürfen vorläufig vergeben werden

Zwei der großen Festzelte auf dem diesjährigen Oktoberfest in München dürfen vergeben werden. Laut einer Entscheidung darf die Zuteilung des Paulaner-Festzelts und der Schottenhamel-Festhalle an die vorgesehenen Brauereien und Wirte erfolgen, wie das Bayerische Oberste Landesgericht am Donnerstag mitteilte. Das Gericht entschied jedoch noch nicht, ob die Zulassungsverträge für die gastronomischen Großbetriebe grundsätzlich europaweit ausgeschrieben werden müssen.

Mann in Polen nach Tötung von kreml-kritischem Künstler Skrepezki festgenommen

Die Polizei in Polen hat nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk einen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, an der Tötung des russischen Künstlers Semjon Skrepezki in der Stadt Biala Podlaska am Montag beteiligt gewesen zu sein. Der Verdächtige habe einen "georgischen Pass benutzt", teilte Tusk am Donnerstag im Onlinedienst X mit. Die Sicherheitskräfte arbeiteten daran, den Drahtzieher zu finden, fügte er hinzu.

Textgröße ändern: