Deutsche Tageszeitung - Ukraine gewinnt den Eurovision Song Contest dank Publikum

Ukraine gewinnt den Eurovision Song Contest dank Publikum


Ukraine gewinnt den Eurovision Song Contest dank Publikum
Ukraine gewinnt den Eurovision Song Contest dank Publikum / Foto: © AFP

Top-Favorit Ukraine hat den Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Das Kalush Orchestra konnte sich in der Nacht zu Sonntag mit seinem Lied "Stefania" dank der Punkte des Publikums durchsetzen. In der Jury-Wertung hatte noch Großbritannien vorne gelegen. Deutschland landete mit Sänger Malik Harris bei der Show im italienischen Turin auf dem letzten Platz.

Textgröße ändern:

Der Sänger der ukrainischen Band, Oleh Psiuk, widmete den Sieg der Bevölkerung der von Russland angegriffenen Ukraine. "Dieser Sieg ist für alle Ukrainer", sagte Psiuk in seiner ersten Reaktion.

Der Sieg der Ukrainer war erwartet worden. Bei der die Hälfte aller Punkte zählenden Jury-Wertung lagen sie aber noch deutlich hinter Großbritannien. Auch Schweden und Spanien bekamen von der Jury mehr Punkte. Am Ende konnte die Ukraine aber in fast allen Ländern die Zuschauerwertung gewinnen und die maximale Punktzahl von zwölf Punkten holen. Sie gewannen beim Publikum 439 Punkte - maximal wären 468 Punkte vom Fernsehpublikum möglich gewesen.

Deutschland mit Malik Harris enttäuschte und wurde Letzter beim Wettbewerb. Trotz eines ordentlichen Auftritts holte der 24-Jährige mit seinem Lied "Rockstars" lediglich sechs Punkte.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, dass der Zugang zu Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige verboten werden sollte. 42 Prozent waren dagegen und halten eine Nutzung für diese Altersgruppe weiterhin für vertretbar.

Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde

Spektakulärer Zufallsfund bei einer Razzia in einem Vorort von Paris: Bei der Durchsuchung eines Hauses in Champigny-sur-Marne entdeckte die Polizei ein Gemälde des spanischen Jahrhundertmalers Pablo Picasso. "Dieser Fund erfolgte im Zusammenhang mit einer Ermittlung wegen des Handels mit Rauschmitteln", teilte die Staatsanwaltschaft von Créteil am Samstag mit. Nach dem überraschenden Fund seien Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei eingeleitet worden.

Urteil: Große Festzelte auf Oktoberfest dürfen vorläufig vergeben werden

Zwei der großen Festzelte auf dem diesjährigen Oktoberfest in München dürfen vergeben werden. Laut einer Entscheidung darf die Zuteilung des Paulaner-Festzelts und der Schottenhamel-Festhalle an die vorgesehenen Brauereien und Wirte erfolgen, wie das Bayerische Oberste Landesgericht am Donnerstag mitteilte. Das Gericht entschied jedoch noch nicht, ob die Zulassungsverträge für die gastronomischen Großbetriebe grundsätzlich europaweit ausgeschrieben werden müssen.

Mann in Polen nach Tötung von kreml-kritischem Künstler Skrepezki festgenommen

Die Polizei in Polen hat nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk einen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, an der Tötung des russischen Künstlers Semjon Skrepezki in der Stadt Biala Podlaska am Montag beteiligt gewesen zu sein. Der Verdächtige habe einen "georgischen Pass benutzt", teilte Tusk am Donnerstag im Onlinedienst X mit. Die Sicherheitskräfte arbeiteten daran, den Drahtzieher zu finden, fügte er hinzu.

Textgröße ändern: