Deutsche Tageszeitung - Harry und Meghan unterschreiben neuen Vertrag mit Netflix - Deal offenbar weniger lukrativ

Harry und Meghan unterschreiben neuen Vertrag mit Netflix - Deal offenbar weniger lukrativ


Harry und Meghan unterschreiben neuen Vertrag mit Netflix - Deal offenbar weniger lukrativ
Harry und Meghan unterschreiben neuen Vertrag mit Netflix - Deal offenbar weniger lukrativ / Foto: © AFP/Archiv

Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan Markle haben einen neuen, aber offenbar weniger lukrativen Vertrag mit dem US-Streaminganbieter Netflix unterzeichnet. Die "kreative Partnerschaft" zwischen der Produktionsfirma des Paares, Archewell Productions, und Netflix wird um mehrere Jahre verlängert, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Allerdings handelt es sich nicht mehr wie bislang um einen Exklusivvertrag, sondern um einen sogenannten First-Look-Vertrag.

Textgröße ändern:

Damit bekommt Netflix ein erstes Zugriffsrecht auf Produktionen von Harry und Meghan. Ist die Streamingplattform nicht interessiert, kann das Paar die Produktionen anderen Firmen anbieten. Solche Verträge sind in der Regel weniger lukrativ als Exklusivverträge, geben Produzenten aber auch mehr Freiheiten.

Harry und Meghan hatten 2020 einen ersten Vertrag mit Netflix unterzeichnet, Medienberichten zufolge mit einem Wert von 100 Millionen Dollar (88,9 Millionen Euro). Die sechsteilige Doku-Serie "Harry & Meghan" über ihre Beziehung und den Streit mit dem britischen Königshaus wurde in den ersten vier Tagen nach Veröffentlichung 23 Millionen Mal angeschaut - ein Rekord für eine Netflix-Doku.

Im März dann lief Markles Lifestyle- und Kochsendung "With Love, Meghan" an, in der die Herzogin von Sussex unter anderem Tipps zum Kochen, Gärtnern und zur Organisation von Feiern gibt. Die Serie wurde zwar von Kritikern verrissen, erreichte aber ebenfalls ein Millionenpublikum.

Harry und Meghan hatten sich 2020 im Streit mit der britischen Königsfamilie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen und leben seitdem im US-Bundesstaat Kalifornien. Als Einnahmequellen setzen sie auf Medienproduktionen und Veröffentlichungen, darunter Harrys Autobiografie.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

"Herr der Ringe"-Regisseur Jackson arbeitet an Drehbuch für "Tim und Struppi"

"Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson widmet sich einem weiteren Klassiker: Statt der Fantasy-Trilogie sollen dann "Tim und Struppi" im Mittelpunkt stehen. Er arbeite an einem Drehbuch für einen Film über den jungen Reporter, den der belgische Comiczeichner Hergé vor fast einem Jahrhundert geschaffen hatte, sagte der neuseeländische Regisseur am Mittwoch in Cannes. Es solle eine Art Fortsetzung von Steven Spielbergs Animationsfilm "Die Abenteuer von Tim und Struppi" aus dem Jahr 2011 sein.

Erstes ESC-Halbfinale mit Favorit Finnland sorgt für gute Einschaltquoten

Nicht nur für Topfavorit Finnland ist das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest (ESC) in Wien ein Erfolg - auch der übertragende Spartensender One kann am Mittwoch jubeln. Trotz des Streits um die Teilnahme Israels verfolgten in Deutschland deutlich mehr Menschen als im vergangenen Jahr die Show am Dienstagabend im Fernsehen. Neben Finnland sicherten sich auch die ebenfalls hoch gehandelten Beiträge aus Griechenland und Israel einen Platz für das Finale am Samstag.

Cannes-Festival beginnt mit Ehrenpalme für "Herr der Ringe"-Regisseur Jackson

Mit einem ersten Schaulaufen auf dem roten Teppich für die Eröffnungsgala hat am Dienstag das internationale Filmfestival von Cannes begonnen. Die chinesische Schauspielerin Gong Li und US-Schauspielerin Jane Fonda erklärten das elftägige Festival für eröffnet. Die diesjährige Ausgabe ist von zahlreichen internationalen Stars sowie einer starken deutschen Präsenz geprägt.

SPD-Politiker: Zugang zu Integrationskursen wird wieder etwas erleichtert

Zwischen Fachpolitikern der SPD-Fraktion und dem Bundesinnenministerium gibt es laut SPD eine zumindest teilweise Verständigung über den Zugang von Migrantinnen und Migranten zu Integrationskursen. "Ich bin froh, dass wir uns auf eine Kompromisslösung verständigt haben und der generelle Zulassungsstopp in dieser Form vom Tisch ist", erklärte der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler am Dienstag in Berlin. Das Bundesinnenministerium äußerte sich dazu zunächst nicht.

Textgröße ändern: