Deutsche Tageszeitung - Public Viewing gewinnt bei Fußballweltmeisterschaft wieder an Bedeutung

Public Viewing gewinnt bei Fußballweltmeisterschaft wieder an Bedeutung


Public Viewing gewinnt bei Fußballweltmeisterschaft wieder an Bedeutung
Public Viewing gewinnt bei Fußballweltmeisterschaft wieder an Bedeutung / Foto: © AFP/Archiv

Public Viewing spielt bei der am Donnerstag beginnenden Fußballweltmeisterschaft wieder eine deutlich größere Rolle als bei dem im Winter 2022 in Katar ausgetragenen vergangenen Turnier. Wie eine am Montag veröffentlichte Studie der Universität Hohenheim ergab, möchte fast die Hälfte der Menschen in Deutschland Spiele in Gemeinschaft verfolgen.

Textgröße ändern:

Besonders in der jüngeren Altersgruppe bis 35 Jahre sei das Public Viewing beliebt - die zu erwartende gute Stimmung locke, allerdings gebe es auch Sicherheitsbedenken. Die Universität befragte im April und Mai 1000 Menschen online zur Weltmeisterschaft, die ab Donnerstag bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet.

Der Studie zufolge wollen sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch während ihrer Arbeitszeit mit der WM beschäftigen - pro Mitarbeiter werde eine Beschäftigungszeit von 26 Minuten pro Tag erwartet, was einen neuen Höchststand bedeute. Bei der WM 2022 waren es nur zehn Minuten, bei der WM 2018 im Durchschnitt 16 Minuten.

Da das Turnier in diesem Jahr eine Woche länger dauert, erwarten die Studienmacher einen Produktivitätsbremser für die deutsche Wirtschaft. Es gingen fast zwölf Arbeitsstunden pro Kopf verloren.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Céline Dion überrascht mit Auftritt bei Pariser Fashion Week

Vor gut zwei Wochen feierte Céline Dion ihr Comeback, nun überraschte der kanadische Superstar mit einem Auftritt bei der Pariser Fashion Week. Unter dem Jubel der Zuschauer betrat die Sängerin am Montag mit einem strahlenden Lächeln den Laufsteg unter dem Eiffelturm und bezauberte das Publikum mit ihrem Hit "I'm Alive".

Halbzeitbilanz von Oktoberfest: 3,8 Millionen Besucher und 936 Polizeieinsätze

Rund 3,8 Millionen Menschen haben das Oktoberfest in München bisher besucht. Das schätzte die Festleitung nach Angaben vom Sonntag zur Halbzeit des Volksfests in der bayerischen Landeshauptstadt. Damit lag die Zahl etwas höher als im Vorjahr, als nach der Hälfte der Wiesn etwa 3,5 Millionen Besucher registriert worden waren. Zugleich sank der Festbierkonsum laut Zwischenbilanz der Veranstalter im Vorjahresvergleich jedoch leicht.

Langjähriger ZDF-Rechtsexperte Bernhard Töpper gestorben

Der langjährige ZDF-Rechtsexperte Bernhard Töpper ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 81 Jahren, wie der Sender am Freitag in Mainz mitteilte. Töpper wurde vor allem durch die Sendung "Wie würden Sie entscheiden?" bekannt, die er von 1990 bis 2000 moderierte.

Hollywood-Star Susan Sarandon in New York bei israelkritischem Protest festgenommen

Hollywoodstar Susan Sarandon ist in New York festgenommen worden, als sie gemeinsam mit anderen Demonstranten gegen den Auftritt des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der UN-Vollversammlung protestierte. Aufnahmen der Nachrichtenagentur AFP zeigen, wie Polizisten der unter anderem aus dem Film "Thelma und Louise" bekannten Schauspielerin am Donnerstag Handschellen anlegten. Einem Medienbericht zufolge wurde auch die Schauspielerin Hannah Einbinder von der Kundgebung abgeführt, die von der israelkritischen Organisation "Jewish Voice for Peace" organisiert worden war.

Textgröße ändern: