Deutsche Tageszeitung - Stiftung Genshagen erhält Weimarer Dreieck-Preis für Jugendlabor

Stiftung Genshagen erhält Weimarer Dreieck-Preis für Jugendlabor


Stiftung Genshagen erhält Weimarer Dreieck-Preis für Jugendlabor
Stiftung Genshagen erhält Weimarer Dreieck-Preis für Jugendlabor

Die Stiftung Genshagen ist für das deutsch-französisch-polnische Jugendlabor „KulturPass“ mit dem Weimarer Dreieck-Preis ausgezeichnet worden.

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Die Stiftung Genshagen hat für das deutsch-französisch-polnische Jugendlabor „KulturPass“ den Weimarer Dreieck-Preis erhalten. Die Auszeichnung wurde während der Festveranstaltung zum 35-jährigen Bestehen des Weimarer Dreiecks im Seminargebäude der Weimarhalle verliehen.

Dieter Hackmann, Vorsitzender des Weimarer Dreieck Vereins, bezeichnete das Projekt als Beispiel für die Ziele des Dreiecks. Junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen begegneten sich gleichberechtigt und entwickelten gemeinsam praktische europäische Vorschläge. Im Jubiläumsjahr sei die Auszeichnung ein Signal für eine lebendige und zukunftsfähige Zusammenarbeit.

Im März hatten 21 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren an dem Jugendlabor teilgenommen. Sie untersuchten, wie kulturelle Teilhabe verbessert und jungen Menschen der Zugang zu Kunst und Kultur erleichtert werden kann. Auf Grundlage bereits bestehender Kulturpass-Modelle erarbeiteten sie konkrete Empfehlungen.

Organisiert wurde das Projekt von der Stiftung Genshagen gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Die Stiftung Hippocrène unterstützte das Vorhaben.

Der Weimarer Dreieck-Preis wird jedes Jahr vom Verein Weimarer Dreieck und der Stadt Weimar vergeben. Er umfasst eine eigens geschaffene Holzskulptur und ein Preisgeld von 2.000 Euro. Geehrt werden Jugendinitiativen aus den drei Ländern, die sich in besonderer Weise für Verständigung und Zusammenarbeit einsetzen.

Das Weimarer Dreieck wurde am 29. August 1991 von den damaligen Außenministern Deutschlands, Frankreichs und Polens in Weimar gegründet. Es dient seitdem dem politischen und gesellschaftlichen Austausch der drei Staaten.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt von der CDU sagte, die besondere Stärke des Formats liege in der Verbindung von politischem Austausch und zivilgesellschaftlichem Engagement. Zum 35. Jahrestag gehe es nicht nur um die gemeinsame Geschichte, sondern auch um den Blick auf die künftige Zusammenarbeit.

(W.Novokshonov--DTZ)

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