Deutsche Tageszeitung - Corona-Krisengipfel von Bund und Ländern beginnt später als geplant

Corona-Krisengipfel von Bund und Ländern beginnt später als geplant


Corona-Krisengipfel von Bund und Ländern beginnt später als geplant
Corona-Krisengipfel von Bund und Ländern beginnt später als geplant / Foto: ©

Der Corona-Krisengipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder fängt zwei Stunden später als geplant an. Das Treffen soll erst um 13.00 Uhr am Dienstag und nicht wie bislang vorgesehen um 11.00 Uhr beginnen, wie ein Regierungssprecher sagte. Grund seien "weitere vorbereitende Gespräche".

Textgröße ändern:

Die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichteten von Diskussionen über eine Verschärfung des Lockdowns. Mit welchen Maßnahmen dies geschehen solle, sei "in der Schwebe", berichteten die Zeitungen unter Berufung auf mehrere Staatskanzleien der Länder.

Es war bislang bereits erwartet worden, dass der seit Dezember bestehende harte Lockdown verlängert wird. Dieser umfasst unter anderem die Schließung weiter Teile des Einzelhandels sowie von Kitas und Schulen und gilt noch bis Sonntag.

Ein weiteres Thema des Krisengipfels soll der Start der Corona-Impfungen sein. In den vergangenen Tagen hatte es wegen des schleppenden Beginns unter anderem eine Debatte über die Menge des bestellten Impfstoffs gegeben.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Iran-Krieg: Einigung auf Abkommen rückt offenbar näher

Ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Krieges ist offenbar in greifbare Nähe gerückt: Washington und Teheran gingen ebenso wie der Vermittler Pakistan vom baldigen Abschluss einer Vereinbarung aus. Während Pakistan am Samstag sogar einen Abschluss in den nächsten 24 Stunden für möglich hielt, schloss aber ein Sprecher des iranischen Außenministeriums eine Unterzeichnung bereits am Sonntag aus. Trotz der optimistischen Äußerungen schossen die US-Streitkräfte am Freitagabend nach eigenen Angaben mehrere iranische Drohnen ab, die Handelsschiffe in der Straße von Hormus bedrohten.

Fußball-WM: Kanada lässt ghanaischen Nationalspieler Partey nicht einreisen

Kanada hat den ghanaischen Nationalspieler Thomas Partey nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft einreisen lassen. Wie der Weltfußballverband Fifa bestätigte, wurde ihm vor dem Spiel gegen Panama in Toronto die Einreise verweigert. Hintergrund ist offenbar, dass der Mittelfeldspieler vom spanischen FC Villarreal in Großbritannien wegen mutmaßlicher Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt ist. Partey bestreitet die Vorwürfe. Ghana protestierte am Samstag gegen die Entscheidung.

Nach ausländerfeindlichen Protesten: Tausende demonstrieren in Belfast gegen Rassismus

Im nordirischen Belfast haben am Samstag tausende Menschen gegen Rassismus protestiert. Die Demonstranten trugen Plakate mit Aufschriften wie "Hass ist die einzige Bedrohung für unsere Straßen" und "Belfast sagt Nein zu Rassismus". Sie reagierten damit auf die ausländerfeindlichen Proteste in den vergangenen Tagen, bei denen es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen war.

Israel fliegt nach Evakuierungsanordnung erneut Luftangriffe auf den Libanon

Israels Armee hat erneut Angriffe auf Ziele der Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon geflogen. Die libanesische Armee und ein AFP-Reporter meldeten am Samstag israelische Angriffe nahe Nabatije. Zuvor hatte Israels Armeesprecher Avichay Adraee die Bewohner von 24 Ortschaften in der Umgebung und im Norden der Stadt zur "sofortigen" Evakuierung aufgerufen. Der libanesische Präsident Joseph Aoun rief die Bevölkerung derweil zur Einheit auf.

Textgröße ändern: