Deutsche Tageszeitung - Merkel sieht durch vorübergehende Lieferengpässe Impfziele nicht gefährdet

Merkel sieht durch vorübergehende Lieferengpässe Impfziele nicht gefährdet


Merkel sieht durch vorübergehende Lieferengpässe Impfziele nicht gefährdet
Merkel sieht durch vorübergehende Lieferengpässe Impfziele nicht gefährdet / Foto: ©

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht durch die vorübergehenden Lieferengpässe beim Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer die Impfziele in Deutschland nicht gefährdet. Der US-Konzern Pfizer stehe weiter dazu, dass die für das erste Quartal vertraglich zugesagten Lieferungen kommen, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Es sei "nicht zu beanstanden", dass sich Pfizer entschieden habe, die Produktion hochzufahren und dass dazu Umbauten vorgenommen werden müssten.

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Merkel betonte, dass bei der Impfstoffbestellung "alles Menschenmögliche" gemacht worden sei. Die Kanzlerin bekräftigte, dass sie "den europäischen Ansatz für richtig" halte. Sie verstehe die Ungeduld, es gebe aber überhaupt keinen Grund, an Biontech Kritik zu üben.

Pfizer hatte am vergangenen Freitag mitgeteilt, das Unternehmen müsse seine Lieferungen für drei bis vier Wochen verringern. Grund seien Umbaumaßnahmen im Pfizer-Werk im belgischen Puurs, mit denen die Produktionsmengen dort erhöht werden sollten.

Es werde im Moment "sehr, sehr wenig" in Fabriken produziert, die in europäischem Eigentum seien, sagte Merkel. Sie verwies zugleich darauf, dass bald die Impfstoffproduktion im hessischen Marburg beginnen könne. Die Betriebsgenehmigung liege vor.

Es sei zu schaffen, dass bis Ende des Sommers jedem ein Impfangebot gemacht werden könne, sagte Merkel weiter. Sie betonte zugleich, dass die sogenannte Herdenimmunität eine bestimmte Zahl von Geimpften erfordere.

(W.Novokshonov--DTZ)

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