Deutsche Tageszeitung - Biden-Regierung bestellt 200 Millionen zusätzliche Corona-Impfdosen

Biden-Regierung bestellt 200 Millionen zusätzliche Corona-Impfdosen


Biden-Regierung bestellt 200 Millionen zusätzliche Corona-Impfdosen
Biden-Regierung bestellt 200 Millionen zusätzliche Corona-Impfdosen / Foto: ©

Die US-Regierung bestellt zusätzliche 200 Millionen Corona-Impfdosen. Wie der neue US-Präsident Joe Biden am Dienstag sagte, sollen 100 Millionen Dosen des Biontech-Pfizer-Impfstoffes und 100 Millionen Impfdosen des US-Pharmaunternehmens Moderna gekauft werden. Damit könnten bis zum Ende des Sommers 300 Millionen Menschen geimpft werden - nahezu die gesamte US-Bevölkerung.

Textgröße ändern:

Mit den neuen Bestellungen wächst die Zahl der insgesamt bestellten Impfdosen von bislang 400 Millionen um 50 Prozent auf 600 Millionen, wie Biden sagte. Fest sind die Bestellungen seinen Angaben zufolge aber noch nicht. Bei den beiden bislang in den USA zugelassenen Corona-Impfstoffen sind jeweils zwei Impfdosen nötig.

Der Kampf gegen die Pandemie benötige eine Anstrengung wie in "Kriegszeiten", sagte Biden. Der Demokrat, der das Präsidentenamt am Mittwoch vergangener Woche angetreten hatte, hat die Eindämmung der Corona-Pandemie zu seiner dringlichsten Aufgabe erklärt. In den USA sind schon mehr als 25,4 Millionen Corona-Infektionen bestätigt worden, mehr als 424.000 Menschen starben an den Folgen einer Ansteckung. Das sind die mit Abstand höchsten Zahlen weltweit.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Bolsonaro-Sohn Flávio zum Präsidentschaftskandidaten in Brasilien gekürt

Der Sohn von Brasiliens ultrarechtem Ex-Staatschef Jair Bolsonaro, Flávio Bolsonaro, ist offiziell zum Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im Oktober gekürt worden. Der Senator wurde am Samstag beim Parteitag seiner rechtsgerichteten Liberalen Partei in São Paulo zum Herausforderer des linken Amtsinhabers Luiz Inácio Lula da Silva ernannt. "Hier fließt das Blut von Bolsonaro", sagte der 45-Jährige und schlug sich dabei auf den Arm.

Mindestens 20 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine

Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind in beiden Ländern insgesamt mindestens 20 Menschen getötet worden. Russische Behörden meldeten am Samstag zwölf Tote im russisch besetzten Teil Saporischschjas sowie drei weitere Tote in anderen Regionen. Von ukrainischer Seite wurden insgesamt fünf Todesopfer gemeldet. Die Ukraine griff zudem eine Ölraffinerie in Sibirien an. Derweil rief Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew Kremlchef Wladimir Putin zu einem Stopp der Kämpfe auf.

Indische Kakerlaken-Bewegung verkündet Einigung mit Regierung und beendet Proteste

Die sogenannte Kakerlaken-Bewegung (CJP) in Indien hat sich nach tagelangen Kundgebungen gegen die Missstände im Bildungssystem mit der Regierung geeinigt und ihren Protest eingestellt. Die Regierung habe alle ihre Forderungen "akzeptiert", erklärte CJP-Sprecher Ashutosh Ranka am Samstag und rief zu einem Ende der Proteste auf. Kurz zuvor hatte Bildungsminister Dharmendra Pradhan seinen Rücktritt verkündet und damit eine der Forderungen der Protestbewegung erfüllt.

Kasachischer Präsident fordert Putin zu Stopp der Kämpfe in der Ukraine auf

Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat Kreml-Chef Wladimir Putin zu einem Stopp der Kämpfe in der Ukraine aufgefordert. Bei einem russisch-kasachischen Gipfel im sibirischen Omsk schlug er am Samstag im Beisein Putins ein "Einfrieren" des Konflikts vor. Kasachstan ist ein Verbündeter Russlands, hat aber nie Unterstützung für Moskaus Offensive in der Ukraine signalisiert.

Textgröße ändern: