Deutsche Tageszeitung - Deutscher Familienverband kritisiert neuen Kinderbonus als zu gering

Deutscher Familienverband kritisiert neuen Kinderbonus als zu gering


Deutscher Familienverband kritisiert neuen Kinderbonus als zu gering
Deutscher Familienverband kritisiert neuen Kinderbonus als zu gering / Foto: ©

Der Deutsche Familienverband findet den für dieses Jahr geplanten Corona-Kinderbonus zu niedrig. "Beim ersten Lockdown betrug der Kinderbonus 300 Euro. Es ist schwer einzusehen, weshalb es jetzt nur noch die Hälfte sein soll", sagte Verbandspräsident Klaus Zeh der "Passauer Neuen Presse" vom Freitag. Es wäre gut, "wenn die Länder zusagen würden, den geplanten Kinderbonus aus ihren Mitteln auf eine angemessene Höhe von 300 Euro aufzustocken."

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Außerdem forderte Zeh von der nächsten Bund-Länder-Runde am kommenden Mittwoch einen nachvollziehbaren Plan, ab wann Schulen und Kitas wieder aufmachen dürfen. Es müsse "mit klaren Regeln ein Signal ausgesendet" werden, ab wann "eine Öffnung von Kitas und Schulen möglich sein könnte". Familien bräuchten eine gewisse Planbarkeit. "Und diese Regeln müssten landesweit gelten, denn das Virus verhält sich überall immer gleich", betonte Zeh.

Er nahm auch die Anregung aus einem Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Müttern und Vätern am Donnerstag auf, wonach es einen Familiengipfel geben solle. "Wir brauchen ein solches Treffen, das in den Blick nimmt, wie es nach der Pandemie weitergeht, wie bei Öffnungen von Kitas und Schulen vorgegangen wird", sagte Zeh. Denn die Probleme würden nicht mit der Überwindung der Pandemie verschwinden. Merkel hatte sich am Donnerstag offen für ein solches Gipfeltreffen gezeigt.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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