Deutsche Tageszeitung - Instagram verbannt prominenten Impfgegner Robert F. Kennedy Jr

Instagram verbannt prominenten Impfgegner Robert F. Kennedy Jr


Instagram verbannt prominenten Impfgegner Robert F. Kennedy Jr
Instagram verbannt prominenten Impfgegner Robert F. Kennedy Jr / Foto: ©

Wegen der Verbreitung von Falschinformationen zur Corona-Pandemie hat das Online-Netzwerk Instagram das Konto des prominenten Impfgegners Robert F. Kennedy Jr gesperrt. "Wir haben sein Konto entfernt, weil er wiederholt widerlegte Behauptungen über das Coronavirus und über Impfungen geteilt hat", erklärte die Instagram-Mutter Facebook am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Der Neffe des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy und Sohn des fünf Jahre später ermordeten Senators Robert F. Kennedy ist ein bekannter Umweltaktivist, Anwalt und Impfgegner. Im vergangenen Jahr hielt er eine Rede bei einer Querdenken-Demonstration in Berlin.

Kennedy hat zuletzt wiederholt die Behauptung verbreitet, der Tod der 86-jährigen Baseball-Legende Hank Aaron stehe im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung. Dafür gibt es allerdings keinerlei Hinweise. Im vergangenen September erklärte er, Grippeimpfungen seien tödlicher als das Coronavirus.

Der 67-Jährige wurde nun von Instagram verbannt - nicht aber von Facebook, wo ihm rund 300.000 Nutzer folgen. Der Online-Riese erklärte dazu, es würden nicht "automatisch" alle Konten eines Nutzers bei den verschiedenen Facebook-Diensten gesperrt. Dies hänge vielmehr von den veröffentlichten Inhalten ab.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Dobrindt verteidigt Abschiebeflug mit nicht straffällig gewordenem Afghanen

Aus Deutschland ist erstmals ein Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet, bei dem auch ein nicht straffällig gewordener Afghane zurückgeführt wurde. Wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag sagte, befanden sich 31 Menschen an Bord, unter ihnen "überwiegendst schwerste und schwere Straftäter". Es sei aber auch eine Person auf dem Flug nach Kabul gewesen, bei der die Bezeichnung Straftäter nicht zutreffend sei, die aber ausreisepflichtig war.

Gedenken in Washington: Politiker würdigen verstorbenen US-Senator Graham

Gut zwei Wochen nach dem Tod des einflussreichen US-Senators Lindsey Graham haben Politiker in Washington an den Republikaner erinnert. US-Vizepräsident JD Vance würdigte Graham am Dienstag bei einer Gedenkfeier im Kapitol als umgänglichen, leidenschaftlichen und beliebten Senator. Der Republikaner habe politische Gegner während seiner mehr als 30-jährigen Arbeit im Kongress gerne in Debatten herausgefordert.

Selenskyj zu Gespräch mit Trump am Weißen Haus eingetroffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Dienstag am Weißen Haus in Washington zu einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump eingetroffen. Er wollte mit Trump über die Lage im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beraten. Selenskyj hatte zuvor im Kurzbotschaftendienst X erklärt, es gehe vor allem um "die anti-ballistische Verteidigung und die strategische Zusammenarbeit mit den USA". Der Frieden müsse außerdem nähergebracht werden.

Dobrindt will schärferes Vorgehen gegen Gefährder - Konsequenz aus CSD-Anschlag

Als Reaktion auf den Anschlag beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin plant Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein schärferes Vorgehen gegen so genannte Gefährder. Dobrindt stellte am Dienstag eine Reihe von Maßnahmen in Aussicht, mit denen er dem Risiko neuer Gewalttaten begegnen will: Identifizierte Gefährder sollten in Präventivhaft genommen werden können, nicht nach Jugendstrafrecht behandelt werden und zur Überwachung eine Fußfessel tragen müssen.

Textgröße ändern: