Deutsche Tageszeitung - Kims Ehefrau zeigt sich erstmals seit einem Jahr in der Öffentlichkeit

Kims Ehefrau zeigt sich erstmals seit einem Jahr in der Öffentlichkeit


Kims Ehefrau zeigt sich erstmals seit einem Jahr in der Öffentlichkeit
Kims Ehefrau zeigt sich erstmals seit einem Jahr in der Öffentlichkeit / Foto: ©

Erstmals seit mehr als einem Jahr hat sich die Frau des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Wie Staatsmedien am Mittwoch berichteten, begleitete Ri Sol Ju ihren Mann zu einem Konzert zu Ehren des Geburtstags von Kims Vater und Vorgänger Kim Jong Il. International hatte es zuvor Spekulationen gegeben, wonach Ri erkrankt oder schwanger sein könnte.

Textgröße ändern:

Die Staatszeitung "Rodong Sinmun" veröffentlichte Fotos des Ehepaares, das während des Konzerts im Mansudae-Kunst-Theater in Pjöngjang breit lächelte. Alle anderen Zuschauer seien "in donnernden Hurra-Jubel ausgebrochen", als der Machthaber und seine Frau in dem Theater erschienen, berichtete die Nachrichtenagentur KCNA.

Der Geburtstag des verstorbenen Kim Jong Il ist in Nordkorea als "Tag des strahlenden Sterns" bekannt. Er gehört zu den wichtigsten Feiertagen in dem international isolierten Land. Bei dem Konzert zu Ehren des früheren Staatschefs trug niemand einen Mund-Nasen-Schutz.

Ri, die Anfang 30 sein soll, war zuletzt im Januar vergangenen Jahres bei einer Veranstaltung anlässlich des Mond-Neujahrs gesehen worden. Ihre lange Abwesenheit hatte Gerüchte genährt, wonach sie zum Schutz vor einer Corona-Infektion isoliert worden sein oder gesundheitliche Probleme haben könnte. In der Vergangenheit hatte Ri ihren Mann bei Besuchen des Militärs und zu Treffen mit internationalen Vertretern begleitet. Nordkorea-Experten gehen davon aus, dass sie und Kim drei Kinder haben.

Nach offiziellen Angaben gibt es in Nordkorea keine Corona-Infektionen. Internationale Experten bezweifeln dies jedoch stark.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Spranger sagt umfassende Aufklärung von CSD-Anschlag zu - Grüne wollen U-Ausschuss

Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) eine gründliche Aufarbeitung zugesichert. Im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses sagte Spranger am Mittwoch, es stellten sich die Fragen, ob der Anschlag hätte verhindert werden können, ob es Schwachstellen gegeben habe oder ob Fehler gemacht worden seien. "Das werden wir gründlich aufarbeiten und vollständige Transparenz herstellen."

Berliner Justiz verwahrt sich gegen "undifferenzierte" Kritik nach CSD-Anschlag

Die wegen des Umgangs mit dem mutmaßlichen späteren CSD-Attentäter unter Druck stehenden Justizbehörden in Berlin haben sich in einem ungewöhnlichen Schritt öffentlich gegen "undifferenzierte" Kritik an ihrer Arbeit verwahrt. Eine sachliche Auseinandersetzung erfolge "aus unserer Sicht in der medialen Öffentlichkeit nur in Teilen", erklärten die Präsidentin des Berliner Kammergerichts, Andrea Diekmann, und die Berliner Generalstaatsanwältin Margarete Koppers am Mittwoch.

Frühere Miliz: Mindestens 20 Tote bei Angriffen der USA und Saudi-Arabiens im Irak

Bei den gemeinsamen Luftangriffen der USA und Saudi-Arabiens auf Ziele im Irak sind einer früheren pro-iranischen Miliz zufolge mindestens 20 ihrer Mitglieder getötet worden. Weitere 32 Kämpfer seien bei den Angriffen verletzt worden, teilte der Hasched al-Schaabi (Volksmobilisierungskräfte) am Mittwoch mit. Dabei handele es sich um eine vorläufige Bilanz.

SPD-Fraktionschef Miersch zu Kabinettsumbildung: Jetzt sollte wieder Ruhe einkehren

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat die Erwartung geäußert, dass nach den Debatten um die Kabinettsumbildung durch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sich die Lage nun wieder beruhigt. "Der Kanzler selbst hat ja gesagt, dass er sich das anders gewünscht hätte", sagte Miersch am Mittwoch in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Insofern gehe ich jetzt aber davon aus, dass mit dem heutigen Tage dann auch wirklich wieder Ruhe einkehrt."

Textgröße ändern: