Deutsche Tageszeitung - Hunderttausende Menschen bei Wahlkampfauftritt von Indiens Regierungschef Modi

Hunderttausende Menschen bei Wahlkampfauftritt von Indiens Regierungschef Modi


Hunderttausende Menschen bei Wahlkampfauftritt von Indiens Regierungschef Modi
Hunderttausende Menschen bei Wahlkampfauftritt von Indiens Regierungschef Modi / Foto: ©

Inmitten der Corona-Pandemie haben im ostindischen Kalkutta hunderttausende Menschen an einer Wahlkampfveranstaltung von Regierungschef Narendra Modi teilgenommen. Mit der Kundgebung in der Hauptstadt des Bundesstaats Westbengalen am Sonntag verfolgte Modis hindu-nationalistische Bharatiya-Janata-Partei (BJP) das Ziel, ihren Einfluss in der Region weiter auszubauen. In Westbengalen finden Ende März Wahlen statt. Prominente Unterstützung erhielt Modi von Bollywood-Star Mithun Chakraborty, der seinen Beitritt zur BJP bekannt gab.

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"Die nächsten 25 Jahre der Entwicklung sind sehr wichtig für Westbengalen. Wir wollen, dass es Indien anführt, wenn es hundert Jahre Unabhängigkeit feiert", sagte Modi bei der Kundgebung am Sonntag im Brigade-Parade-Stadion, in dem bis zu eine Million Menschen Platz haben. Die BJP und örtliche Medien schätzten die Zahl der Teilnehmer der Kundgebung auf 500.000 bis 800.000.

Anhänger der BJP hielten lebensgroße Kartonschilder mit Modis Konterfei in die Höhe. Auf Bildern war zu sehen, dass die Menschen dicht gedrängt nebeneinander standen, die meisten trugen keine Mund-Nase-Bedeckung zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Hunderte verfolgten die Kundgebung von den Dächern der umstehenden Hochhäuser.

Der Lehrer Tapas Burman, der eigens aus einem 40 Kilometer entfernten Dorf angereist war, um an der Veranstaltung teilzunehmen, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Wähler seien "bereit für einen Wandel". "Wir werden kämpfen. Wir werden gewinnen", fügte er hinzu. In Westbengalen konkurriert die BJP mit dem langjährigen Chief Minister Mamata Banerjee. In dem Bundesstaat mit seinen mehr als 90 Millionen Einwohnern finden ab dem 27. März Wahlen statt, deren Ergebnis am 2. Mai verkündet werden soll.

(A.Nikiforov--DTZ)

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