Deutsche Tageszeitung - Michel fühlt sich fünf Jahre nach Anschlägen von Brüssel "gezeichnet"

Michel fühlt sich fünf Jahre nach Anschlägen von Brüssel "gezeichnet"


Michel fühlt sich fünf Jahre nach Anschlägen von Brüssel "gezeichnet"
Michel fühlt sich fünf Jahre nach Anschlägen von Brüssel "gezeichnet" / Foto: ©

Fünf Jahre nach den islamistischen Anschlägen von Brüssel spürt der frühere belgische Ministerpräsident Charles Michel noch immer die Auswirkungen der damaligen Ereignisse. "Belgien hatte seit dem Zweiten Weltkrieg keine derartigen Gewalttaten erlebt", sagte Michel, der inzwischen EU-Ratspräsident ist, der Nachrichtenagentur AFP. Bei den Anschlägen waren am 22. März 2016 insgesamt 32 Menschen getötet und 340 verletzt worden.

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Michel sagte, er sei "gezeichnet" von den damaligen Ereignissen. Der "furchtbare Schock" habe dauerhafte Spuren bei ihm und dem ganzen Land hinterlassen. "Unser Land ist nicht mehr das selbe seit diesen Anschlägen." Eine Gefahr, von der alle bis zum 22. März 2016 gedacht hätten, dass sie nur theoretisch bestehe, "ist nun sehr real".

Bei den Selbstmordanschlägen am Flughafen und in einer U-Bahnstation in der belgischen Hauptstadt waren 32 Menschen getötet und über 340 verletzt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Anschläge von Syrien aus in Auftrag gegeben und von derselben französisch-belgischen Zelle organisiert wurden, die auch hinter den islamistischen Anschlägen von Paris am 13. November 2015 steckte.

(V.Korablyov--DTZ)

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