Deutsche Tageszeitung - Spahn äußert sich zum Impfstart in den Hausarztpraxen

Spahn äußert sich zum Impfstart in den Hausarztpraxen


Spahn äußert sich zum Impfstart in den Hausarztpraxen
Spahn äußert sich zum Impfstart in den Hausarztpraxen / Foto: ©

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußert sich am Donnerstag (11.00 Uhr) gemeinsam mit Vertretern des Gesundheitswesens zum geplanten Start der Corona-Impfungen in Hausarztpraxen. Mit dabei ist auch der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen. Die niedergelassenen Ärzte sollen nach Ostern in die Abgabe der Vakzine einbezogen werden.

Textgröße ändern:

Eine neue Situation für die Mediziner ist durch die Entscheidung von Bund und Ländern entstanden, das Präparat von Astrazeneca in der Regel nicht mehr an Menschen unter 60 abzugeben. Über Ausnahmen von dieser Festlegung soll in den Arztpraxen entschieden werden.

Vor dem Termin informiert sich Spahn gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) in einer Videokonferenz (09.45 Uhr) mit Vertretern von Biontech über das Impfstoff-Produktionswerk in Marburg.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Mindestens 38 Soldaten bei Angriffen im Jemen getötet - Huthis reklamieren Attacke

Bei Drohnen- und Raketenangriffen der pro-iranischen Huthis im Jemen sind am Donnerstag nach Angaben von Medizinern mindestens 38 Regierungssoldaten getötet worden. Die Huthis reklamierten die Attacken für sich, einem jemenitischen Militärvertreter zufolge richteten sie sich gegen Armeelager im Zentrum des Landes und nahe der Grenze zu Saudi-Arabien.

Nach Ausweisung von Journalistin: Russland wirft Frankreich "politische Verfolgung" vor

Nach der Ausweisung der Kreml-treuen Journalistin Xenia Fedorova aus Frankreich hat Moskau Paris eine "politische Verfolgung" von Medienschaffenden vorgeworfen. "Jede abweichende Meinung wird als russische Propaganda bezeichnet, worauf Versuche folgen, Journalisten und ganze Medien zu vertreiben", sagte der stellvertretende Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexej Fadejew, am Donnerstag. Es gebe in Frankreich eine "Zensur von Meinungen, die nicht der offiziellen Linie entsprechen".

Iran-Krieg: Berichte über US-Munitionsknappheit - Pakistan will neue Gespräche

Im Krieg gegen den Iran haben die US-Streitkräfte Medienberichten zufolge große Teile ihrer Munitionsvorräte verschossen. Ein Mangel an Raketen habe US-Präsident Donald Trump von weiteren Angriffen abgehalten, schrieb etwa die "Washington Post". Trump wies die Berichte am Donnerstag zurück und drohte den Journalisten mit langen Haftstrafen. Nachdem sich der Iran und Oman auf eine neue Route durch die Straße von Hormus geeinigt hatten, hofft Vermittler Pakistan unterdessen auf neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.

Fund von Sprengstoffdrohne sorgt für Debatte über Luftsicherheit

Der Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen hat eine Debatte über Maßnahmen zur Abwehr solcher Bedrohungen ausgelöst. Die Grünen forderten am Donnerstag klarer geregelte Zuständigkeiten der Behörden. Die SPD sieht Deutschland hierbei auf einem guten Weg. Unterdessen wurden brisante Ermittlungs-Details bekannt: Eine der ukrainischen Frachtmaschinen, neben der die Drohne gefunden wurde, war einem Medienbericht zufolge mit Munition beladen.

Textgröße ändern: