Deutsche Tageszeitung - Biden besucht im Juni bei erster Auslandsreise Europa

Biden besucht im Juni bei erster Auslandsreise Europa


Biden besucht im Juni bei erster Auslandsreise Europa
Biden besucht im Juni bei erster Auslandsreise Europa / Foto: ©

US-Präsident Joe Biden wird im Juni bei seiner ersten Auslandsreise Europa besuchen. Biden wird am G7-Gipfel in der britischen Region Cornwall vom 11. bis 13. Juni teilnehmen und im Anschluss am Nato-Gipfel in Brüssel, wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte. In der belgischen Hauptstadt wird der Präsident auch an einem EU-USA-Gipfel teilnehmen. Das gaben am Freitag auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel bekannt.

Textgröße ändern:

"Diese Reise wird seinen (Bidens) Willen unterstreichen, unsere Bündnisse wiederherzustellen, die transatlantischen Beziehungen neu zu beleben und in enger Kooperation mit unseren Verbündeten und multilateralen Partnern zusammenzuarbeiten, um die weltweiten Herausforderungen anzugehen und die Interessen der USA besser zu sichern", erklärte das Weiße Haus.

Unter Bidens Vorgänger Donald Trump hatten sich die US-Beziehungen zu den Nato-Partnern und der Europäischen Union deutlich verschlechtert. Der Verfechter des "Amerika zuerst" brüskierte immer wieder die traditionellen Verbündeten. Sein Nachfolger Biden, der Mitte Januar ins Weiße Haus eingezogen war, hat eine Wiederbelebung der transatlantischen Beziehungen zu einem seiner außenpolitischen Hauptziele erklärt.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Putin besucht umstrittene Kurilen-Inseln - Heftige Kritik von Japan

Russlands Präsident Wladimir Putin hat erstmals die von Japan beanspruchten Kurilen-Inseln besucht. Der Kreml veröffentlichte am Donnerstag ein Video von Putin auf den Kurilen. Russischen Medienberichten zufolge besuchte er dort eine Fischverarbeitungsanlage, wo ihm Kaviar überreicht worden sei.

Wenig Essen und verschimmelte Duschen: Aufklärung zu US-Flugzeugträger gefordert

Probleme bei der Essensversorgung, nicht funktionierende Sanitäranlagen und mentale Krisen: Nach Berichten über unhaltbare Zustände an Bord der "USS Abraham Lincoln" haben Senatoren Aufklärung über die Situation auf dem US-Flugzeugträger gefordert. Ein entsprechendes Schreiben an Verteidigungsminister Pete Hegseth wurde am Mittwoch von Senator Richard Blumenthal veröffentlicht. Darin wird unter anderem darauf verwiesen, dass das Schiff "seit mehr als 250 Tagen im Einsatz" sei.

Selenskyj: Ukraine braucht mindestens fünf Prozent der US-Patriot-Raketen

Die Ukraine benötigt nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj fünf Prozent der Patriot-Abfangraketen der USA, um angesichts der zunehmenden russischen Angriffe durch den bevorstehenden Winter zu kommen. Um alle von Moskaus Truppen abgefeuerten ballistischen Raketen zu zerstören, seien zehn Prozent der US-Lagerbestände nötig, sagte der Staatschef in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem US-Sender CNN.

Erste Dialogrunde: Regierung und Opposition in Venezuela vereinbaren Justizreform

Regierung und Opposition in Venezuela haben die erste Runde ihres nationalen Dialogs beendet und dabei die Einleitung einer Justizreform vereinbart. Unter anderem solle der Oberste Gerichtshof reformiert worden, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Das Gericht wird von der Opposition scharf kritisiert, weil es 2024 trotz massiver Wahlfälschungsvorwürfe den Sieg von Präsident Nicolás Maduro bestätigt hatte.

Textgröße ändern: