Deutsche Tageszeitung - Sprengstoff-Alarm in Paris wegen Air-France-Flugzeugs aus dem Tschad

Sprengstoff-Alarm in Paris wegen Air-France-Flugzeugs aus dem Tschad


Sprengstoff-Alarm in Paris wegen Air-France-Flugzeugs aus dem Tschad
Sprengstoff-Alarm in Paris wegen Air-France-Flugzeugs aus dem Tschad / Foto: ©

Sprengstoff-Alarm auf dem Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle: In der französischen Hauptstadt ist am Donnerstagnachmittag eine Air-France-Maschine aus dem Tschad gelandet, in der sich ein Sprengsatz befinden könnte, wie das Innenministerium mitteilte. Das Flugzeug habe ohne Zwischenfälle auf der Landebahn aufgesetzt und sei auf dem Gelände isoliert worden, teilte das Ministerium weiter mit. Die Passagiere hätten die Maschine bereits verlassen.

Textgröße ändern:

Die französische Regierung richtete den Angaben zufolge einen Krisenstab ein. Offenbar gab es eine Bombendrohung, der nun nachgegangen wird.

Laut einer Quelle am Flughafen gelang es einem Mann während des Fluges, eine Verbindung zur Funkfrequenz herzustellen und eine Bombendrohung auszusenden. Der Pilot habe daraufhin die Fluggesellschaft gewarnt und die Maschine sei von einem Rafale-Kampfflugzeug nach Charles-de-Gaulle eskortiert worden. Dort sei das Flugzeug an einen speziellen Ort für solche Ereignisse gerollt.

Alle Insassen des Flugzeugs seien einer Identitätskontrolle unterzogen worden, hieß es aus Ermittlungskreisen. Die Inspektion des Flugzeugs und seines Frachtraums habe begonnen. Die Eliteeinheit der Gendarmerie (GIGN), die an den Ort des Geschehens entsandt worden sei, sei wieder abgerückt.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Kurdischer Ministerpräsident im Irak meldet iranischen Drohnenangriff auf sein Büro

Der Ministerpräsident der autonomen Region Kurdistan im Irak, Masrur Barsani, ist nach eigenen Angaben in der Nacht zum Montag Ziel eines iranischen Drohnenangriffs geworden. Dabei seien sein Büro und das Haus des örtlichen Geheimdienstchefs in der Ortschaft Pirmam nahe Erbil ins Visier genommen worden, erklärte Barsani am Montag im Onlinedienst X. Opfer habe es nicht gegeben. Bagdad ordnete eine Untersuchung an. Teheran verurteilte den Angriff.

Demokraten und Republikaner kritisieren Trump für geplante Beschränkung von Südkorea-Manövern

In den USA ist die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump parteiübergreifend verurteilt worden, die traditionellen gemeinsamen Militärübungen mit dem Verbündeten Südkorea herunterzufahren. "Dies ist eine weitere wahnwitzige, planlose Entscheidung von Präsident Trump und seiner chaotischen Regierung", erklärte Jack Reed, der ranghöchste Demokrat im Streitkräfteausschuss des Senats. Heftige Kritik kam auch von dem republikanischen Senator Thom Tillis - er verwies insbesondere auf Nordkoreas Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine.

UN-Zahlen für 2025: 350 Helfer in Krisengebieten getötet

In Krisengebieten wie dem Gazastreifen und dem Sudan sind Zahlen der Vereinten Nationen zufolge im vergangenen Jahr 350 humanitäre Helfer getötet worden. Der Gazastreifen sei mit 186 Toten im dritten Jahr in Folge der weltweit gefährlichste Einsatzort gewesen, erklärte das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Montag. Im Sudan wurden demnach 71 Hilfskräfte getötet.

Medien: Premier Burnham fällt auf Imitator von US-Stabschefin Wiles rein

Der neue britische Premierminister Andy Burnham ist Medienberichten zufolge auf einen Imitator der US-Stabschefin Susie Wiles reingefallen. Burnham habe "mehrere Nachrichten" über einen nicht näher bezeichneten Kommunikationskanal an einen Menschen geschickt, von dem er annahm, dass es sich um Wiles handelte, bevor ihm der Kontakt verdächtig vorkam, wie das Nachrichtenportal "Politico" am Montag unter Berufung auf anonyme Kreise berichtete.

Textgröße ändern: