Deutsche Tageszeitung - Blinken: USA haben keinen besseren Freund als Deutschland

Blinken: USA haben keinen besseren Freund als Deutschland


Blinken: USA haben keinen besseren Freund als Deutschland
Blinken: USA haben keinen besseren Freund als Deutschland / Foto: ©

Die USA haben nach Ansicht von Außenminister Antony Blinken "keinen besseren Partner und keinen besseren Freund als Deutschland". Dies sagte Blinken am Mittwoch bei einem Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Beide Politiker betonten dabei die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen Krisen und Konflikte auf der Welt.

Textgröße ändern:

"Die USA haben keinen besseren Partner und keinen besseren Freund als Deutschland", sagte Blinken bei einer gemeinsamen Pressekonferenz vor seinem Gespräch mit Merkel. Beide Länder seien sich einig, dass die großen Herausforderungen in der Welt von keinem Land allein gelöst werden könnten.

Auch Merkel betonte die Bedeutung des Multilaterismus. Dabei gehe es darum, "geopolitische Herausforderungen nicht nur zu benennen, sondern auch ein gemeinsames Vorgehen zu vereinbaren". Als aktuelle Problemfelder nannte die Kanzlerin Russland und China, sie mahnte: "Bei allen Kontroversen in der Welt müssen wir immer wieder Gesprächskanäle offenhalten."

Blinken war am Morgen zu seinem ersten Deutschland-Besuch seit Amtsantritt als US-Außenminister in Berlin gelandet. Er sprach unter anderem mit seinem Kollegen Heiko Maas (SPD) und nahm an der von Deutschland organisierten internationalen Libyen-Konferenz teil, bei der über die geplanten Wahlen in dem Bürgerkriegsland und den Abzug aller ausländischen Truppen gesprochen wurde.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Wadephul schließt neue Sanktionen gegen Israel nicht aus

Angesichts umstrittener Ankündigungen und Äußerungen der israelischen Regierung hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) für entschiedene Maßnahmen plädiert. Neue Sanktionen gegen Israel seien dabei kein Tabu, sagte er der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Samstagsausgaben).

Oberstes Gericht in den USA erlaubt vorerst Weiterbau von Trumps Ballsaal

Der Oberste Gerichtshof der USA hat Präsident Donald Trump erlaubt, den Bau seines umstrittenen Ballsaals im Weißen Haus vorerst fortzusetzen. Der Vorsitzende Richter John Roberts hob am Freitag vorübergehend das Urteil einer Vorinstanz auf, in dem ein Baustopp verfügt worden war. Trump zeigte sich "dankbar" für die Entscheidung des Obersten Gerichts und lobte den geplanten Komplex aus Ballsaal und Militärbunker als "großartigsten seiner Art".

Mindestens 18 Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine

Bei russischen Angriffen im Zentrum und Süden der Ukraine sind am Freitag mindestens 18 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Allein bei einem doppelten Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Stadt Krywyj Rih am hellichten Tage wurden nach Angaben der Regionalverwaltung mindestens 14 Menschen getötet und 120 weitere verletzt. Bei einem Angriff in der südlichen Region Mykolajiw starben vier Menschen, darunter drei Kinder.

Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine

Nach einem russischen Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum im Zentrum der Ukraine am hellichten Tage ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 14 gestiegen. Mehr als 120 weitere Menschen wurden nach Angaben der Regionalverwaltung bei dem Angriff in der Stadt Krywyj Rih am Freitag verletzt.

Textgröße ändern: