Deutsche Tageszeitung - Biden nominiert Witwe von John McCain als US-Botschafterin bei UN-Organisation

Biden nominiert Witwe von John McCain als US-Botschafterin bei UN-Organisation


Biden nominiert Witwe von John McCain als US-Botschafterin bei UN-Organisation
Biden nominiert Witwe von John McCain als US-Botschafterin bei UN-Organisation / Foto: ©

US-Präsident Joe Biden wird die Witwe des verstorbenen republikanischen Senators John McCain als Botschafterin bei der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft nominieren. "Ich fühle mich zutiefst geehrt und freue mich auf die bevorstehende Arbeit", schrieb Cindy McCain am Mittwoch auf Twitter, nachdem Biden seine Entscheidung angekündigt hatte. Ihre Nominierung muss noch vom Senat bestätigt werden.

Textgröße ändern:

John McCain war bis zu seinem Tod 2018 Mitglied des Senats. 2008 war er als republikanischer Kandidat gegen den späteren Präsidenten Barack Obama von den Demokraten angetreten. Trotz seiner Parteizugehörigkeit hatte McCain keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Bidens Vorgänger, den republikanischen Präsidenten Donald Trump, gemacht.

Cindy McCain kündigte im vergangenen September dann ihre Unterstützung für den Demokraten Biden im Rennen um die Präsidentschaft an und zog damit die Wut Trumps auf sich. "Wir sind Republikaner, ja, aber in erster Linie Amerikaner. Es gibt nur einen Kandidaten in diesem Rennen, der für unsere Werte als Nation einsteht, und das ist Joe Biden," schrieb sie damals auf Twitter.

Cindy McCain ist Chefin der Hensley Beverage Company, einer in Phoenix ansässigen Vertriebsfirma von Bier, Wein, Spirituosen und alkoholfreien Getränken. Zudem engagiert sie sich in einer Reihe von Wohltätigkeitsorganisationen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

SPD besteht bei Steinmeier-Nachfolge auf Nominierung einer Frau

In der Diskussion um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besteht die SPD darauf, dass die Koalition eine Frau für das höchste Staatsamt nominiert. "Es ist höchste Zeit für eine Frau im Amt als Bundespräsidentin", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagsausgabe).

Merz besucht Hürtgenwald nach schwerem Waldbrand

Rund eine Woche nach dem schweren Waldbrand bei Hürtgenwald besucht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag die Gemeinde in Nordrhein-Westfalen. Merz wolle sich bei den Einsatzkräften bedanken, teilte ein Regierungssprecher am Freitag mit. Er werde mit den Helferinnen und Helfern sprechen und sich über den Einsatzverlauf sowie über die Lage vor Ort informieren.

Scheidende Trump-Sprecherin Leavitt schließt sich Maga-Organisation an

US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt will sich nach ihrem angekündigten Ausscheiden aus dem Amt einer politischen Unterstützerorganisation für Donald Trump anschließen. Die 28-Jährige kündigte am Freitag an, dass sie zu der Organisation Maga Inc. zurückkehren werde. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Super-PAC - eine Art politisches Aktions- und Spendenkomitee, das sich für Trump einsetzt.

Wadephul schließt neue Sanktionen gegen Israel nicht aus

Angesichts umstrittener Ankündigungen und Äußerungen der israelischen Regierung hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) für entschiedene Maßnahmen plädiert. Neue Sanktionen gegen Israel seien dabei kein Tabu, sagte er der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Samstagsausgaben).

Textgröße ändern: