Deutsche Tageszeitung - Maduro wirft den USA auch unter Biden gegen ihn gerichtete Mordpläne vor

Maduro wirft den USA auch unter Biden gegen ihn gerichtete Mordpläne vor


Maduro wirft den USA auch unter Biden gegen ihn gerichtete Mordpläne vor
Maduro wirft den USA auch unter Biden gegen ihn gerichtete Mordpläne vor / Foto: ©

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat den USA vorgeworfen, seine Ermordung zu planen. "Hat Joe Biden die Anordnungen von Donald Trump bestätigt, Venezuela in einen Bürgerkrieg zu stürzen und uns zu töten? Ja oder nein?", sagte Maduro am Freitag (Ortszeit) mit Blick auf den amtierenden US-Präsidenten Biden und seinen Amtsvorgänger.

Textgröße ändern:

Der linksgerichtete Staatschef verwies auf einen Besuch von CIA-Chef William Burns und des Chef des Zentralkommandos Süd (Southcom) der US-Armee, Craig Faller, in Kolumbien und Brasilien. "Unsere Quellen in Kolumbien sagen uns (...), dass sie gekommen sind, um einen Plan für einen Anschlag auf mein Leben und das wichtiger politischer und militärischer Führer zu verüben", sagte Maduro und stellte erneut die Frage, ob Biden diese Pläne autorisiert habe.

Maduro legte keine Beweise für seine Anschuldigungen vor. Er spricht immer wieder davon, dass Staatsstreiche, Militärinvasionen und Mordanschläge gegen ihn geplant würden. Dabei sieht er die USA und ihre regionalen Verbündeten Kolumbien und Brasilien hinter den Plänen.

Die USA erkennen wie zahlreiche andere Länder Oppositionsführer Juan Guaidó als venezolanischen Staatschef an. Washington übt diplomatischen Druck auf Maduros Regierung aus und hat Sanktionen gegen sie verhängt. Der seit Januar amtierende US-Präsident Biden tritt allerdings gegenüber Maduro weniger hart auf als sein Vorgänger Trump.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

"Spektakuläre Kulisse": Fahrer bereiten sich auf Autorennen in Washington vor

Rennwagen mit dröhnenden Motoren mitten in Washington: Vor einem Autorennen zum Abschluss der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten haben die Fahrer sich auf den ungewöhnlichen Wettkampf eingestimmt. Am Samstag (Ortszeit) nahmen sie an Trainingsrunden und Qualifizierungsfahrten teil - vorbei an Sehenswürdigkeiten wie dem Kapitol und den Smithsonian-Museen im Zentrum der US-Hauptstadt.

250 Jahre USA: Trump dreht Ehrenrunde bei Autorennen in Washington

US-Präsident Donald Trump gibt am Sonntag den Startschuss zu einem Autorennen in Washington im Zuge der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA. Trump wird den Organisatoren zufolge beim "Freedom 250 Grand Prix" in seiner "The Beast" genannten gepanzerten Limousine eine Ehrenrunde drehen. Anschließend soll er die grüne Flagge schwenken, um das Rennen starten zu lassen. Das Autorennen bildet den Abschluss der 250-Jahr-Feierlichkeiten.

Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - Kanzler-Auftritt von Pfiffen begeleitet

Rund eine Woche nach dem schweren Waldbrand bei Hürtgenwald hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag mit einem Besuch bei den Einsatzkräften in der nordrhein-westfälischen Gemeinde aus dem Sommerurlaub zurückgemeldet. Die kurze Dankesrede des Kanzlers vor den Helfern wurde von einem Pfeifkonzert überschattet. Dass Merz seit Beginn seines Urlaubs in der ersten August-Woche trotz Entwicklungen wie folgenschwerer Dürre und heftiger Waldbrände bislang nicht öffentlich aufgetreten war, hatte zuvor Kritik ausgelöst.

Palästinensergebiete: Frühere Diplomaten fordern Paris und London zum Handeln auf

Dutzende frühere französische und britische Diplomaten haben ihre Regierungen dazu aufgerufen, in den Palästinensergebieten das Völkerrecht zu verteidigen. Das Engagement Frankreichs und Großbritanniens sei angesichts der historischen Rolle der beiden Länder im Nahen Osten und ihres Status als ständige Mitglieder im UN-Sicherheitsrat unverzichtbar, erklärten die 102 Unterzeichner eines am Samstag in der französischen Zeitung "Le Monde" veröffentlichten offenen Briefs.

Textgröße ändern: