Deutsche Tageszeitung - Scholz in weiterer Umfrage auf Platz eins bei der Kanzlerpräferenz

Scholz in weiterer Umfrage auf Platz eins bei der Kanzlerpräferenz


Scholz in weiterer Umfrage auf Platz eins bei der Kanzlerpräferenz
Scholz in weiterer Umfrage auf Platz eins bei der Kanzlerpräferenz / Foto: ©

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich in einer weiteren Umfrage an seinen Konkurrenten ums Kanzleramt vorbei geschoben. Im neuen RTL-"Trendbarometer" gaben 21 Prozent der Deutschen an, sie würden bei einer Direktwahl Scholz zum Kanzler küren, wie die Sendergruppe am Dienstag mitteilte. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kam demnach auf 18 Prozent, Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) auf 15 Prozent.

Textgröße ändern:

Im Vergleich zur vergangenen Woche gewann Scholz drei Prozentpunkte hinzu. Baerbock verlor einen Prozentpunkt, Laschet gab zwei Punkte ab. Im Vergleich zu Anfang Juli verlor der CDU-Vorsitzende sogar satte zehn Prozentpunkte.

In der vergangenen Woche hatte sich Scholz bereits im ZDF-"Politbarometer" auf den ersten Platz geschoben. Bei der Frage, wen sie sich als Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wünschten, nannten 34 Prozent Scholz, 29 Prozent präferierten Laschet und 20 Prozent wollten Baerbock.

Wenig Veränderung ergab sich im RTL-"Trendbarometer" bei der Parteienpräferenz. Die Union lag den Angaben zufolge weiter klar vorn bei unverändert 26 Prozent, die Grünen kamen auf 20 Prozent (minus eins). Die SPD legte einen Prozentpunkt zu und kam auf 16 Prozent. Bei der FDP mit 13 Prozent und der AfD mit zehn Prozent gab es keine Veränderung zur Vorwoche. Die Linke verlor einen Punkt und kam auf sechs Prozent.

Für die Erhebung hatte das Meinungsforschungsunternehmen Forsa vom 27. Juli bis zum 2. August 2502 Menschen befragt. die statistische Fehlertoleranz wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Klingbeil: Kabinett wird Reform der Einkommensteuer kommende Woche beschließen

Das Bundeskabinett soll nach den Worten von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) schon bald die Reform der Einkommensteuer beschließen. "In der kommenden Kabinettssitzung werde ich die Reform der Einkommensteuerreform vorlegen, die wir gemeinsam im Koalitionsausschuss vereinbart haben", sagte Klingbeil am Mittwoch nach der Kabinettsklausur im brandenburgischen Neuhardenberg. "Ja, wir haben knappe Kassen. Und ja, wir mussten priorisieren." Deshalb habe die Reform "einen klaren Schwerpunkt".

Merz will an Abschaffung von "Rente mit 63" festhalten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Forderungen auch aus der eigenen Partei nach Beibehaltung der so genannten "Rente mit 63" eine Absage erteilt. Nach der Kabinettsklausur im brandenburgischen Schloss Neuhardenberg wies der Kanzler am Mittwoch darauf hin, dass sich der Koalitionsausschuss bereits auf die vollständige Umsetzung der Rentenreform geeinigt habe - und "wir werden in der Bundesregierung hier bei diesem Kurs bleiben, den wir uns gemeinsam vorgenommen haben".

Kreml: CIA-Chef Ratcliffe bei Moskau-Besuch in Kontakt mit russischen Geheimdiensten

Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist bei seinem Besuch in Moskau nach Kreml-Angaben in Kontakt mit russischen Geheimdiensten gestanden. Ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin habe nicht stattgefunden, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch. Putin sei allerdings über den Inhalt der Kontakte informiert worden.

Schwesig will nicht SPD-Chefin werden - Rückendeckung für Bas und Klingbeil

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich in der Debatte um die Führung der SPD hinter die amtierende Parteispitze gestellt und eigene Ambitionen auf den Parteivorsitz zurückgewiesen. "Ich kandidiere für das Amt der Ministerpräsidentin", sagte Schwesig mit Blick auf die Landtagswahl im Nordosten am 20. September dem "Spiegel" nach Angaben vom Mittwoch. "Ich habe nicht vor, Parteivorsitzende zu werden."

Textgröße ändern: