Deutsche Tageszeitung - CSU droht laut weiterer Umfrage bei Bundestagswahl Absturz unter 30 Prozent

CSU droht laut weiterer Umfrage bei Bundestagswahl Absturz unter 30 Prozent


CSU droht laut weiterer Umfrage bei Bundestagswahl Absturz unter 30 Prozent
CSU droht laut weiterer Umfrage bei Bundestagswahl Absturz unter 30 Prozent / Foto: ©

Bei der Bundestagswahl droht der CSU in Bayern einer weiteren Umfrage zufolge ein Absturz unter die Marke von 30 Prozent. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Befragung des Instituts Infratest dimap im Auftrag des Bayerischen Rundfunks (BR) käme die Partei von Ministerpräsident Markus Söder auf lediglich 28 Prozent, wenn bereits an diesem Sonntag der Bundestag neu gewählt würde.

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Wäre dies der tatsächliche Wahlausgang, würde die CSU damit ihr schlechtestes Bundestagswahlergebnis in Bayern einfahren. Ihr bisher schlechtestes Ergebnis erzielte die Unionspartei 2017 mit 38,8 Prozent. Auch eine am Dienstag veröffentlichte Befragung des Instituts GMS für den Sender Sat1 sah die CSU mit Blick auf die Bundestagswahl bereits bei 29 Prozent.

Im Vergleich zur letzten BR-Umfrage von Anfang Juli verliert die CSU acht Prozentpunkte. Die SPD hingegen würde deutlich auf 18 Prozent zulegen – ein Plus von neun Punkten seit Juli. Die Grünen würden der Umfrage zufolge bei einer Bundestagswahl an diesem Sonntag mit 16 Prozent bei einem Minus von zwei Punkten die drittstärkste Kraft in Bayern werden, gefolgt von der FDP mit zwölf Prozent bei einem Plus von einem Punkt und der AfD mit unverändert zehn Prozent. Die Freien Wähler lägen bei sieben Prozent, die Linke bei drei Prozent.

Auch nach der Zufriedenheit mit Politikern wurde gefragt: Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz steht dabei mit einem Zuspruch von 57 Prozent wesentlich besser da als vor zwei Monaten - ein Plus von 17 Prozentpunkten. Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock wird von 25 Prozent positiv bewertet, der Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) von 17 Prozent. Unübertroffen populär ist in Bayern CSU-Ministerpräsident Söder mit 63 Prozent.

Befragt wurden von Donnerstag vergangener Woche bis Montag dieser Woche 1195 Menschen. Der Bundestag wird in gut zweieinhalb Wochen am 26. September gewählt.

(V.Korablyov--DTZ)

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