Deutsche Tageszeitung - "Politbarometer": Union kommt in Wählergunst nicht voran

"Politbarometer": Union kommt in Wählergunst nicht voran


"Politbarometer": Union kommt in Wählergunst nicht voran
"Politbarometer": Union kommt in Wählergunst nicht voran / Foto: ©

Gut eine Woche vor der Bundestagswahl haben die Anstrengungen der Union, eine Trendwende in der Wählergunst einzuleiten, laut ZDF-"Politbarometer" noch keine Früchte getragen. CDU/CSU verharrten nach der am Freitag veröffentlichten Erhebung wie schon in den beiden Wochen zuvor bei 22 Prozent. In Führung lag weiter die SPD mit unverändert 25 Prozent. Die Grünen verloren einen Prozentpunkt auf 16 Prozent.

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Bei den anderen Parteien bewegte sich nichts. FDP und AfD blieben bei elf Prozent, die Linkspartei bei sechs Prozent. Andere Parteien kamen auf insgesamt neun Prozent, dies war ein Prozentpunkt mehr als vor einer Woche.

Damit hätte von den Zweier-Bündnissen lediglich eine Koalition aus SPD und Union eine knappe Mehrheit. Reichen würde es auch für eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP, für eine Regierung aus CDU/CSU, Grünen und FDP sowie für Rot-Grün-Rot. Allerdings sind den Angaben zufolge auch 38 Prozent der Wählerinnen und Wähler noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

Sowohl bei der Frage nach der Eignung als Kanzler oder Kanzlerin als auch nach der Präferenz für einen der drei Kandidaten liegt SPD-Bewerber Olaf Scholz weiterhin mit klarem Abstand vor seinen Mitbewerbern. 67 Prozent trauen ihm laut "Politbarometer" das Amt zu. Unions-Kandidat Armin Laschet halten dagegen nur 29 Prozent für kanzlerfähig. Die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock steht hier bei 26 Prozent.

Am liebsten als Kanzler oder Kanzlerin hätten 48 Prozent unverändert Olaf Scholz. Armin Laschet wünschen sich 22 Prozent (plus eins) und Annalena Baerbock 15 Prozent (minus eins).

Die Forschungsgruppe Wahlen befragte für das "Politbarometer" in der Zeit vom 14. bis 16. September telefonisch 1406 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte. Der Fehlerbereich liegt zwischen zwei und drei Prozentpunkten.

(V.Korablyov--DTZ)

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