Deutsche Tageszeitung - Erhöhung der Pendlerpauschale um einen Cent kostet Staat 230 Millionen Euro

Erhöhung der Pendlerpauschale um einen Cent kostet Staat 230 Millionen Euro


Erhöhung der Pendlerpauschale um einen Cent kostet Staat 230 Millionen Euro
Erhöhung der Pendlerpauschale um einen Cent kostet Staat 230 Millionen Euro / Foto: ©

Die Erhöhung der Pendlerpauschale für Arbeitnehmer um einen Cent würde dem Fiskus Mindereinnahmen von jährlich rund 230 Millionen Euro bescheren. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine schriftliche Frage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler hervor, über die die "Rheinischen Post" am Donnerstag berichtete. Demnach würde eine Abschaffung der Pauschale dem Staat 5,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen bescheren.

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Die Union und auch FDP-Politiker Schäffler wollen die Pauschale erhöhen, um den Anstieg der Spritpreise abzufedern, der auf die Autofahrer wegen der schrittweisen Erhöhung des CO2-Preises zukommt. Umweltverbände fordern dagegen die Abschaffung der Pendlerpauschale.

Eine Anhebung der Pauschale um fünf Cent würde den Staat laut der Zeitung 1,16 Milliarden Euro jährlich kosten. Würde die Pauschale sogar um 15 Cent erhöht, ergäben sich Mindereinnahmen von 4,76 Milliarden Euro, heißt es demnach in dem Papier aus dem Finanzministerium.

Die Pendlerpauschale beträgt seit Jahren 30 Cent pro Kilometer. Arbeitnehmer können sie für den Weg zur Arbeit steuerlich geltend machen. Dabei ist sie für jeden gleich hoch – egal, ob er mit dem Auto, per Bahn oder mit dem Fahrrad fährt oder einfach nur zu Fuß geht.

(A.Nikiforov--DTZ)

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