Deutsche Tageszeitung - China zeigt bei Flugschau neueste Kampfflugzeuge und Drohnen

China zeigt bei Flugschau neueste Kampfflugzeuge und Drohnen


China zeigt bei Flugschau neueste Kampfflugzeuge und Drohnen
China zeigt bei Flugschau neueste Kampfflugzeuge und Drohnen / Foto: ©

China hat bei einer Flugschau seine neuesten Kampfflugzeuge und Drohnen gezeigt. Bei der Messe auf einem Flugfeld in Zhuhai im Süden des Landes konnten die Besucher am Dienstag die Kunstflugstaffel der chinesischen Luftwaffe bei ihren Manövern beobachten. Unten auf dem Rollfeld waren Prototypen von Drohnen, Hubschraubern und Kampfjets zu sehen, mit denen China sowohl die eigenen Streitkräfte aufrüstet, als auch Streitkräfte anderer Länder beliefert.

Textgröße ändern:

So konnten die Besucher beispielsweise den neuen Prototypen einer Drohne mit der Kennung CH-6 bestaunen, die sowohl für Luftangriffe als auch für Aufklärungsmissionen geeignet ist. Laut Hersteller kann die Drohne mit einer Spannweite von mehr als 20 Metern auf bis zu 15.000 Meter Höhe steigen und länger fliegen als ihre Vorgängermodelle.

Weitere Neuheiten waren die WZ-7 Drohne, die bei der Überwachung von Landgrenzen und Seegebieten helfen soll, sowie der J-16D Kampfjet, der elektronische Signale stören kann. Beide werden chinesischen Staatsmedien zufolge bereits vom Militär eingesetzt.

China rüstet seine Streitkräfte stark auf, um laut Analysten seine Ansprüche auf Taiwan und das Südchinesische Meer zu untermauern. Außerdem will das Land seine Rüstungskonzerne bei potenziellen Käufern als Alternativen zu westlichen Waffenherstellern etablieren, die häufig Exportbeschränkungen unterliegen. Noch hat das Land einen Rückstand auf die rivalisierenden USA, sowohl was Technologie als auch Rüstungsausgaben angeht. Experten zufolge holt China jedoch auf.

Die Flugschau in Zhuhai findet normalerweise im Zweijahresrhythmus statt. Wegen der Corona-Pandemie wurde sie um ein Jahr verschoben und zieht wegen der Einreisebeschränkungen vor allem einheimisches Publikum an.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Klingbeil kündigt bessere steuerliche Bedingungen für Startups an

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat bessere steuerliche Bedingungen für Startups angekündigt. Die Bundesregierung werde so dafür sorgen, "dass deutlich mehr privates Kapital in junge, innovative Unternehmen fließt", sagte Klingbeil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montagsausgaben). Sein Ziel sei, "dass die Weltmarktführer von morgen in Deutschland gegründet werden und hier groß werden können".

Zwei Verfahren: Russische Justiz befasst sich erneut mit Anti-Kriegs-Partei Jabloko

Die russische Justiz befasst sich am Montag (09.00 Uhr MESZ) erneut mit der von der bevorstehenden Parlamentswahl ausgeschlossenen Anti-Kriegs-Partei Jabloko. In Moskau findet vor dem Obersten Gerichtshof des Landes eine Anhörung zur Berufung von Jabloko-Chef Nikolaj Rybakow gegen den Ausschluss von dem für September geplanten Urnengang statt. Zeitgleich beginnt im nordwestrussischen Pskow die Urteilsverkündung gegen Jabloko-Vizechef Lew Schlosberg wegen "Diskreditierung der Armee".

Kallas: EU will Russland-Sanktionen deutlich ausweiten

Die EU will die Sanktionen gegen Russland nach den Worten der Außenbeauftragten Kaja Kallas in den kommenden Monaten deutlich ausweiten. "Im Herbst werde ich die weitreichendste Sanktionsliste seit Beginn des Krieges vorlegen. Sollte sie beschlossen werden, wird sich die Zahl der sanktionierten russischen Personen, Unternehmen und Organisationen sofort um ein Drittel erhöhen", sagte Kallas der Zeitung "Welt" vom Montag. "Der Druck muss verstärkt werden, bis Russland den Krieg beendet."

Trump will Militärübungen mit Südkorea "wesentlich" verringern

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Militärübungen seines Landes mit dem traditionellen Verbündeten Südkorea "wesentlich" zu verringern. Die gemeinsamen Manöver seien "nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)", erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Darüber hinaus seien diese Militärübungen auch ein Signal, das "total unangemessen und feindlich" gegenüber Nordkorea sei.

Textgröße ändern: