Deutsche Tageszeitung - Rekord-Deal: Emirate bestellen bei Frankreich 80 Rafale-Kampfjets

Rekord-Deal: Emirate bestellen bei Frankreich 80 Rafale-Kampfjets


Rekord-Deal: Emirate bestellen bei Frankreich 80 Rafale-Kampfjets
Rekord-Deal: Emirate bestellen bei Frankreich 80 Rafale-Kampfjets / Foto: ©

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen Rekordvertrag mit Frankreich über den Kauf von 80 französischen Rafale-Kampfflugzeugen geschlossen. Das Geschäft mit einem Volumen von 14 Milliarden Euro erfolgte am Freitag während eines Besuchs von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in der Golfregion. Es ist die größte internationale Bestellung aller Zeiten für diese Kampfjets.

Textgröße ändern:

Bei Gesprächen Macrons mit Abu Dhabis Kronprinz Scheich Mohammed bin Sajed wurde auch der Kauf von zwölf militärischen Caracal-Transport-Hubschraubern festgezurrt. Insgesamt haben die Verträge einen Wert von mehr als 17 Milliarden Euro.

"Dies ist das Ergebnis der strategischen Partnerschaft zwischen beiden Ländern, welche ihre Fähigkeit zum gemeinsamen Handeln für ihre Autonomie und Sicherheit verfestigt", teilte die französische Präsidentschaft mit.

Neben weiteren Investitionen in französische Unternehmen wurde auch die Lizenz für den Ableger des französischen Louvre in den Emiraten um zehn Jahre bis 2047 verlängert.

Die Emirate waren einem Parlamentsbericht zufolge mit 4,7 Milliarden Euro zwischen 2011 und 2020 der fünftgrößte Kunde französischer Rüstungsgüter. Frankreich war in die Kritik geraten, nachdem einige dieser Waffen im Bürgerkriegsland Jemen zum Einsatz kamen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

CSU-Landesgruppe in Bundestag trifft sich zu Sommerklausur

Inmitten der ersten Kabinettsumbildung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) treffen sich die Bundestagsabgeordneten der CSU am Montag (12.30 Uhr) zu einer zweitägigen Sommerklausur im fränkischen Kloster Banz. Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder stößt zu den Beratungen der CSU-Landesgruppe dazu.

Merz äußert sich als Parteichef zu Umbesetzungen

CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz will sich am Montag (12.00 Uhr) auf einer Pressekonferenz zu den aktuellen Entwicklungen in Partei und Regierung äußern. Es wird erwartet, dass es dabei insbesondere um die Nachfolge von Generalsekretär Carsten Linnemann gehen wird, der als Bundesgesundheitsminister ins Kabinett wechselt. Zuvor finden Beratungen der CDU-Gremien statt. Dem Vernehmen nach soll CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann neue Generalsekretärin werden.

Ölpreise fallen wegen Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg deutlich

Die Ölpreise sind zu Beginn des asiatischen Handels am Montag um mehr als fünf Prozent gefallen. Händler schöpften nach zwei Nächten ohne neue US-Angriffe auf den Iran Hoffnung auf eine Entspannung und mögliche neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.

Brasilien ruft Botschafter nach Äußerungen von Argentiniens Präsident Milei zurück

Wegen abfälliger Äußerungen von Argentiniens Staatschef Javier Milei über den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva hat Brasilien seinen Botschafter im Nachbarland zurückgerufen. Angesichts der "beleidigenden Äußerungen des argentinischen Staatschefs" habe Außenminister Mauro Vieira beschlossen, Botschafter Julio Bitelli zu Konsultationen zurückzubeordern, teilte das Außenministerium am Sonntag mit.

Textgröße ändern: