Deutsche Tageszeitung - Forsa: Vertrauensbasis der SPD kurz vor Scholz-Wahl geschrumpft

Forsa: Vertrauensbasis der SPD kurz vor Scholz-Wahl geschrumpft


Forsa: Vertrauensbasis der SPD kurz vor Scholz-Wahl geschrumpft
Forsa: Vertrauensbasis der SPD kurz vor Scholz-Wahl geschrumpft / Foto: ©

Nur elf Prozent der Deutschen halten den SPD-Politiker Olaf Scholz im Vergleich zu seiner Vorgängerin Angela Merkel (CDU) für den geeigneteren Bundeskanzler. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa am Mittwoch veröffentlichte. 57 Prozent der Bundesbürger glauben, dass Scholz das Land genauso regieren wird wie Merkel. 27 Prozent glauben, dass er seine Arbeit schlechter machen wird.

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Nach Einschätzung von Forsa starten sowohl Scholz als auch seine Partei mit einem geringeren Vertrauensvorschuss als frühere SPD-geführte Regierungen.

Politische Kompetenz attestierten der SPD laut Forsa 14 Prozent der Bundesbürger. Nach der Wahl des SPD-Politikers Schröders 1998 waren es noch 27 Prozent gewesen. Selbst unter den SPD-Wählern ging der Wert zurück: Anfang Dezember dieses Jahres trauten noch 42 Prozent der SPD-Wähler ihrer Partei politische Kompetenz zu, während es nach der Wahl 1998 noch 57 Prozent gewesen waren.

Das Bild, das die Bundesbürger von Scholz haben, ist laut Forsa unschärfer als noch vor der Bundestagswahl. Als "tatkräftig und entscheidungsfreudig" bewerteten Scholz Anfang Dezember demnach noch noch 15 Prozent, während es vor der Wahl noch elf Prozentpunkte mehr gewesen waren.

Dass Scholz "die Probleme rechtzeitig" erkennt glauben nur noch elf Prozent, während es vor der Wahl 22 Prozent gewesen waren. Auf hohe Werte kommt Scholz laut Forsa nur noch in den Kategorien "sympathisch" und "vertrauenswürdig": Diese Eigenschaften bescheinigen dem neuen Kanzler 34 beziehungsweise 31 Prozent.

(V.Sørensen--DTZ)

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