Deutsche Tageszeitung - Biden ernennt Tochter von John F. Kennedy zur US-Botschafterin in Australien

Biden ernennt Tochter von John F. Kennedy zur US-Botschafterin in Australien


Biden ernennt Tochter von John F. Kennedy zur US-Botschafterin in Australien
Biden ernennt Tochter von John F. Kennedy zur US-Botschafterin in Australien / Foto: ©

US-Präsident Joe Biden hat die Tochter seines 1963 ermordeten Vorgängers John F. Kennedy zur neuen Botschafterin in Australien ernannt. Der Senat muss die Nominierung von Caroline Kennedy noch bestätigen, wie das Weiße Haus am Mittwoch mitteilte. Die 64-Jährige ist das einzige noch lebende Kind des berühmten Staatsmannes Kennedy. Sie war zuvor bereits unter Präsident Barack Obama Botschafterin in Japan.

Textgröße ändern:

Caroline Kennedy hatte jahrzehntelang Bitten der Demokratischen Partei, für ein Amt zu kandidieren, ignoriert. Sie lebte eher zurückgezogen und arbeitete unter anderem für das New Yorker Metropolitan Museum of Art. Erst während der Präsidentschaftswahl 2008 trat sie als Befürworterin Obamas wieder in die Öffentlichkeit. Den ersten afroamerikanischen Staatschef bezeichnete sie als inspirierend. Er erinnere sie an ihren verstorbenen Vater, erklärte sie damals.

Australien zählt genau wie Japan zu den engsten Verbündeten der USA. Kennedy wird angesichts der Spannungen zwischen den USA und dem erstarkenden China versuchen, die Beziehungen zu Canberra noch zu vertiefen. Mitte September hatte Biden ein neues Indopazifik-Bündnis mit Australien und Großbritannien angekündigt, das auch den Bau von Atom-U-Booten für Canberra umfasst.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

USA greifen dreizehnte Nacht in Folge Ziele im Iran an

Die USA haben nach eigenen Angaben die dreizehnte Nacht in Folge den Iran angegriffen. Die Angriffswelle richte sich gegen "militärische Ziele", erklärte das zuständige US-Regionalkommando Centcom. Mit ihnen wolle die US-Armee "den Iran zur Rechenschaft ziehen und die von der Islamischen Revolutionsgarde ausgehenden Bedrohungen für die Handelsschifffahrt verringern".

Anwälte: Gesundheitszustand von tunesischem Oppositionsführer Ghannouchi "kritisch"

Der Gesundheitszustand des inhaftierten tunesischen Oppositionsführers Rached Ghannouchi ist nach Angaben seiner Anwälte "kritisch". Ghannouchis Anwälte brachten am Donnerstag in einer Stellungnahme ihre "große Besorgnis über die schwere Verschlechterung seines Gesundheitszustands" zum Ausdruck. Trotz Ghannouchis Zustands verweigern die tunesischen Behörden demnach jeden Besuch durch seine Anwälte oder Familienangehörigen.

US-Regierung kündigt neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner an

Die US-Regierung hat am Donnerstag neue Zölle gegen rund 60 internationale Handelspartner angekündigt. Die Aufschläge von zehn bis 12,5 Prozent treten dem Weißen Haus zufolge in der Nacht zum Freitag (0.01 Uhr Ortszeit, 6.01 Uhr MESZ) in Kraft. Gleichzeitig läuft ein bisher geltender weltweiter Sonderzoll von zehn Prozent auf US-Importe aus.

Mord an US-Politikerin und ihrem Mann: Lebenslange Haft für Täter

Gut ein Jahr nach dem Mord an der US-Politikerin Melissa Hortman und ihrem Mann muss der Täter bis zum Ende seines Lebens ins Gefängnis. Der Bundesrichter John Tunheim verurteilte den Todesschützen Vance Boelter am Donnerstag in Minneapolis zu zwei Mal lebenslanger Haft plus 40 Jahren, wie US-Medien berichteten. Eine vorzeitige Entlassung des 59-jährigen Boelter ist damit ausgeschlossen.

Textgröße ändern: