Deutsche Tageszeitung - Künftige US-Botschafterin Victoria Kennedy in Österreich eingetroffen

Künftige US-Botschafterin Victoria Kennedy in Österreich eingetroffen


Künftige US-Botschafterin Victoria Kennedy in Österreich eingetroffen
Künftige US-Botschafterin Victoria Kennedy in Österreich eingetroffen / Foto: ©

Die künftige US-Botschafterin in Österreich, Victoria Kennedy, ist in Wien eingetroffen. "Österreich ist ein ganz besonderer Ort", sagte die Witwe des langjährigen demokratischen US-Senators Ted Kennedy bei ihrer Ankunft am Freitag vor Journalisten. Das Alpenland, das oft als Brücke zwischen Ost und West dargestellt wird, sei in der Lage, "die Positionen der verschiedenen Staaten zusammenzubringen", hatte die 67-Jährige bei ihrer Nominierung im Sommer betont.

Textgröße ändern:

Kennedy war im Juli von US-Präsident Joe Biden als Botschafterin nominiert worden, der US-Senat bestätigte sie im Oktober. Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz, der sich inzwischen aus der Politik zurückgezogen hat, bezeichnete die Nominierung damals als "Auszeichnung" für sein Land.

Laut Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA wird Kennedy ihren neuen Posten nach der Übergabe ihres Beglaubigungsschreibens an Bundespräsident Alexander Van der Bellen offiziell antreten. Das Treffen soll am Mittwoch stattfinden.

Victoria Kennedy war bislang als Anwältin in der Kanzlei Greenberg Traurig tätig gewesen. Zudem ist sie Mitgründerin und Präsidentin des Edward M. Kennedy Instituts, das im Bereich der politischen Bildung aktiv ist. Sie setzt sich seit langem für ein schärferes Waffenrecht in den USA ein.

Ihr verstorbener Ehemann Ted Kennedy war der Bruder des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy, der 1963 einem Attentat zum Opfer fiel, und des 1968 ebenfalls ermordeten Justizministers Robert Kennedy. Ted Kennedy saß an der Seite von Biden jahrzehntelang im US-Senat. 2009 erlag er einem Krebsleiden.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Gouverneur: Mindestens fünf Tote in Charkiw bei russischen Angriffen mit Lenkbomben

Bei russischen Angriffen mit Lenkbomben auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens fünf Menschen getötet worden. 30 Verletzte seien in Krankenhäusern, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow am Montag im Onlinedienst Telegram. Drei von ihnen seien lebensgefährlich verletzt worden.

Merz betont Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für die Sicherheit Deutschlands

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat anlässlich des Besuchs des litauischen Ministerpräsidenten Mindaugas Sinkevicius in Berlin die Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für Deutschland unterstrichen. "Die Sicherheit des Baltikums ist die Sicherheit Deutschlands und die Sicherheit von Berlin wird auch in Vilnius verteidigt", sagte Merz am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sinkevicius im Bundeskanzleramt.

In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert stirbt 84-jährig

Er galt einst als einer der mächtigsten Politiker in Washington und musste später im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Jungen ins Gefängnis - nun ist der frühere Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Dennis Hastert, tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in seinem Haus im Großraum von Chicago "eines natürlichen Todes", wie die Behörden im Bundesstaat Illinois am Montag mitteilten.

AfD will EU und Eurozone reformieren - Boehringer bestreitet Kurswechsel

Europapolitiker der AfD haben sich von der Forderung nach einem Austritt Deutschlands aus der Eurozone und der EU distanziert. In einem neuen Strategiepapier, das der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag, fordern AfD-Abgeordnete aus Europaparlament, Bundestag und Landtagen stattdessen eine grundlegende Reform der EU und des gemeinsamen Währungssystems.

Textgröße ändern: