Deutsche Tageszeitung - Lindner will Ergänzungshaushalt am 27. April ins Kabinett bringen

Lindner will Ergänzungshaushalt am 27. April ins Kabinett bringen


Lindner will Ergänzungshaushalt am 27. April ins Kabinett bringen
Lindner will Ergänzungshaushalt am 27. April ins Kabinett bringen

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will seinen Ergänzungshaushalt für das laufende Jahr am 27. April dem Kabinett vorlegen. Das Zusatzbudget werde die "Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg" enthalten, sagte Lindner am Freitag im Bundestag. Dazu gehört auch das diese Woche vereinbarte zweite Entlastungspaket der Ampel-Koalition wegen der hohen Energiepreise. Es schlägt laut Lindner mit 17 Milliarden Euro zu Buche.

Textgröße ändern:

Lindner verteidigte im Parlament den dabei beschlossenen Steuerrabatt auf Benzin und Diesel. Wenn hier eine Entlastung mit der "Gießkanne" kritisiert werde, sei die Wahrheit doch, "dass in der ganzen Breite die Menschen von steigenden Energiepreisen betroffen sind", sagte er. Deswegen sei es auch gerechtfertigt, "die ganze Breite der Gesellschaft zu entlasten".

Der FDP-Chef sprach in der Schlussrunde der viertägigen Haushaltsberatungen im Bundestag. Sein bisheriger Entwurf für 2022 sieht Ausgaben von 457,6 Milliarden Euro vor und eine Neuverschuldung von 99,7 Milliarden Euro. Diese wird durch den Ergänzungshaushalt noch deutlich steigen. Daneben vorgesehen ist ein Sondervermögen zur besseren Ausstattung der Bundeswehr von 100 Milliarden Euro in den kommenden Jahren.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Steinmeier drängt China zu stärkerem Einfluss auf Russland im Ukrainekrieg

Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Kommentar Auf dem Berg sitzen China und der Ukraine-Krieg Wer einmal im »kleinen roten Buch« mit den »Worten des Vorsitzenden Mao« geblättert hat, erinnert sich vielleicht noch an eine der dort überlieferten Metaphern: Die chinesischen Kommunisten sollten »auf dem Berg sitzen und den Tigern im Tal beim Kämpfen zusehen«.

Tucker Carlson verbreitet unbelegte Warnung vor möglichem US-Atomangriff auf Iran

Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Der ehemalige Fox News-Moderator Tucker Carlson behauptet, Washington dürfte kurz vor einem Einsatz nuklearer Waffen gegen den Iran stehen.

Trump nach Midterms: Veto, Kabinettsumbildung und Konflikt mit dem Kongress

Donald Trump muss nach den Midterm-Wahlen in den USA seine politische Strategie überdenken. Mit einer demokratischen Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses drohen ihm Blockaden bei seinen Personalentscheidungen und eine verschärfte institutionelle Konfrontation in den kommenden zwei Jahren.

Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht

Ukraine Sturm auf Folterknast Ukraine: Von faschistischer »Asow«-Einheit betriebenes Geheimgefängnis enttarnt. Chef des Präsidialamtes in Kiew: kein Einzelfall Schüsse peitschten am Montag abend durch den kleinen Ort Petropawliwska Borschtschagiwka am westlichen Stadtrand von Kiew.

Textgröße ändern: