Deutsche Tageszeitung - IAEA und Russlands Atombehörde verhandeln über Inspektion am Akw Saporischschja

IAEA und Russlands Atombehörde verhandeln über Inspektion am Akw Saporischschja


IAEA und Russlands Atombehörde verhandeln über Inspektion am Akw Saporischschja
IAEA und Russlands Atombehörde verhandeln über Inspektion am Akw Saporischschja / Foto: © AFP/Archiv

Die Chefs der russischen Atomenergiebehörde Rosatom und der Internationalen AtomenergieA) haben Details einer möglichen IAEA-Inspektion im von Moskau kontrollierten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja besprochen. Der IAEA-Vorsitzende Rafael Grossi und Rosatom-Chef Alexej Likatschew hätten sich am Mittwoch "detailliert über alle Fragen der geplanten IAEA-Mission" ausgetauscht, hieß es in einer Mitteilung von Rosatom.

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Beschuss und Kämpfe rund um das größte Atomkraftwerk Europas hatten zuletzt Befürchtungen einer atomaren Katastrophe am größten Atomkraftwerk Europas geweckt. Kiew und Moskau machen einander gegenseitig für die Angriffe verantwortlich. Rosatom-Chef Likatschew unterstrich der Mitteilung zufolge, die "Sicherheit nuklearer Einrichtungen, egal wo diese sich befinden, war stets und bleibt eine Priorität für Russland". Die russische Seite teile den Willen, eine IAEA-Mission "in naher Zukunft zu organisieren, sobald die militärische Lage vor Ort dies ermöglicht".

Vergangene Woche hatten die Präsidenten Russlands und Frankreichs, Wladimir Putin und Emmanuel Macron, eine baldige IAEA-Inspektion am Akw Saporischschja gefordert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte die UNO auf, das Gelände der Anlage zu sichern. Das Atomkraftwerk Saporischschja wird seit März von der russischen Armee besetzt, seit Ende Juli wurde die Anlage wiederholt beschossen.

(L.Møller--DTZ)

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