Deutsche Tageszeitung - Israels Präsident Herzog zu erstem offiziellen Besuch in Bahrain

Israels Präsident Herzog zu erstem offiziellen Besuch in Bahrain


Israels Präsident Herzog zu erstem offiziellen Besuch in Bahrain
Israels Präsident Herzog zu erstem offiziellen Besuch in Bahrain / Foto: © GPO/AFP

Als erster Präsident Israels ist Isaac Herzog zu einem offiziellen Besuch nach Bahrain gereist: In Manama traf er am Sonnbtag König Hamid bin Isa al-Chalifa und Kronprinz Salman bin Hamad al-Chalifa. Sie hätten unter anderem über die Sicherheit in der Region und eine "Förderung der Kommunikation zwischen Vertretern des Privatsektors" beider Länder beraten, berichtete die bahrainische Nachrichtenagentur BNA.

Textgröße ändern:

Der israelische Präsident hatte zuvor erklärt, bei seinem Besuch solle es um die "Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit" sowie den Klimawandel und Sicherheitsfragen gehen. Im Februar war bereits Naftali Bennett als erster Regierungschef Israels nach Bahrain gereist.

Bahrain hatte 2020 ebenso wie die Vereinigten Arabischen Emirate unter Vermittlung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump diplomatische Beziehungen mit Israel aufgenommen. Sie waren damit die ersten arabischen Länder nach Ägypten 1979 und Jordanien 1994, die Israel als Staat anerkannten. Marokko und der Sudan taten es ihnen später gleich.

Andere Länder der Region, insbesondere Saudi-Arabien, lehnen offizielle Beziehungen zu Israel ab, solange der Palästinenser-Konflikt nicht gelöst ist.

"Ich rufe mehr Staaten in unserer Region dazu auf, sich dieser Partnerschaft anzuschließen", erklärte Herzog. "Den Kreis des Friedens (in Nahost) zu erweitern, ist sehr wichtig, insbesondere vor dem Hintergrund der Bedrohungen für die globale und regionale Stabilität."

König Hamad erklärte laut der Nachrichtenagentur BNA, Bahrain unterstütze Bemühungen um einen "gerechten, umfassenden und nachhaltigen Frieden, der die legitimen Rechte der palästinensischen Bevölkerung garantiert".

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Steinmeier drängt China zu stärkerem Einfluss auf Russland im Ukrainekrieg

Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Kommentar Auf dem Berg sitzen China und der Ukraine-Krieg Wer einmal im »kleinen roten Buch« mit den »Worten des Vorsitzenden Mao« geblättert hat, erinnert sich vielleicht noch an eine der dort überlieferten Metaphern: Die chinesischen Kommunisten sollten »auf dem Berg sitzen und den Tigern im Tal beim Kämpfen zusehen«.

Tucker Carlson verbreitet unbelegte Warnung vor möglichem US-Atomangriff auf Iran

Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Der ehemalige Fox News-Moderator Tucker Carlson behauptet, Washington dürfte kurz vor einem Einsatz nuklearer Waffen gegen den Iran stehen.

Trump nach Midterms: Veto, Kabinettsumbildung und Konflikt mit dem Kongress

Donald Trump muss nach den Midterm-Wahlen in den USA seine politische Strategie überdenken. Mit einer demokratischen Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses drohen ihm Blockaden bei seinen Personalentscheidungen und eine verschärfte institutionelle Konfrontation in den kommenden zwei Jahren.

Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht

Ukraine Sturm auf Folterknast Ukraine: Von faschistischer »Asow«-Einheit betriebenes Geheimgefängnis enttarnt. Chef des Präsidialamtes in Kiew: kein Einzelfall Schüsse peitschten am Montag abend durch den kleinen Ort Petropawliwska Borschtschagiwka am westlichen Stadtrand von Kiew.

Textgröße ändern: