Deutsche Tageszeitung - US-Kongress bestätigt formell Sieg von Trump bei Präsidentschaftswahl

US-Kongress bestätigt formell Sieg von Trump bei Präsidentschaftswahl


US-Kongress bestätigt formell Sieg von Trump bei Präsidentschaftswahl
US-Kongress bestätigt formell Sieg von Trump bei Präsidentschaftswahl / Foto: © AFP

Der US-Kongress hat am Montag den Sieg des Republikaners Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl formell bestätigt. Vizepräsidentin Kamala Harris erklärte den 78-Jährigen nach Verlesung der Ergebnisse der Abstimmungen der Wahlleute in den einzelnen Bundesstaaten zum Sieger der Präsidentschaftswahl am 5. November.

Textgröße ändern:

"Donald J. Trump aus dem Bundesstaat Florida hat 312 Stimmen erhalten. Kamala D. Harris aus dem Bundesstaat Kalifornien hat 226 Stimmen erhalten", erklärte Harris vor den Abgeordneten und Senatoren beider Kongresskammern. Trump hatte sich bei der Wahl klar gegen Harris durchgesetzt, die wenige Monate vor dem Termin für die Demokratische Partei die Kandidatur übernommen hatte. Er vereinte 312 der insgesamt 538 Wahlleute auf sich.

Harris, der als als Vizepräsidentin die Aufgabe zukam, die Auszählung der Stimmen zu überwachen, bestätigte auch die Wahl von J.D. Vance zum künftigen US-Vizepräsidenten. Trump und Vance werden am 20. Januar vor dem Kapitol ihren Amtseid ablegen.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Witkoff: Gespräche mit Putin waren "konstruktiv", es gibt aber noch "wichtige Arbeit"

Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hat seine Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin über ein Ende des Ukraine-Kriegs als "konstruktiv" bezeichnet. "Die Diskussionen waren konstruktiv und werden mit trilateralen Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine fortgesetzt", schrieb Witkoff am Mittwoch in Onlinediensten. "Es gibt noch wichtige Arbeit zu erledigen, aber Präsident Trump bleibt entschlossen, sich weiter für ein Ende dieses Krieges einzusetzen."

Wittkoff: Gespräche mit Putin waren "konstruktiv", es gibt aber noch "wichtige Arbeit"

Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hat seine Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin über ein Ende des Ukraine-Kriegs als "konstruktiv" bezeichnet. "Die Diskussionen waren konstruktiv und werden mit trilateralen Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine fortgesetzt", schrieb Witkoff am Mittwoch in Onlinediensten. "Es gibt noch wichtige Arbeit zu erledigen, aber Präsident Trump bleibt entschlossen, sich weiter für ein Ende dieses Krieges einzusetzen."

Ukraine-Krieg: Moskau zu neuen Verhandlungen mit Kiew und Washington bereit

Russland ist nach eigenen Angaben zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Washington und Kiew über ein Ende des Ukraine-Konflikts bereit. Die vom US-Sondergesandten Steve Witkoff bei seinem Besuch in St. Petersburg übermittelten Vorschläge der Europäer und der Ukraine für eine Friedenslösung bewertete Moskau aber kritisch. Diese würden "nicht viel Substanz enthalten", sagte Kreml-Berater Juri Uschakow am Mittwoch. Russland sei aber "im Prinzip" zu Verhandlungen bereit.

Weidel pocht auf EU-Reform - AfD will Parlament und Kommission entmachten

AfD-Chefin Alice Weidel hat in Straßburg für eine weitreichende Reform der Europäischen Union gefordert. Die EU sei "in ihrer jetzigen Form stark reformbedürftig", sagte Weidel am Mittwoch vor Journalisten im Europaparlament. Ihre Partei legte ein Programm vor, das unter anderem eine Entmachtung des Europaparlaments und der EU-Kommission in Brüssel verlangt.

Textgröße ändern: