Deutsche Tageszeitung - Iran greift Israel erneut an - Staatsfernsehen meldet Einsatz von Hyperschallraketen

Iran greift Israel erneut an - Staatsfernsehen meldet Einsatz von Hyperschallraketen


Iran greift Israel erneut an - Staatsfernsehen meldet Einsatz von Hyperschallraketen
Iran greift Israel erneut an - Staatsfernsehen meldet Einsatz von Hyperschallraketen / Foto: © AFP

Der Iran hat Israel am Mittwoch erneut angegriffen und dabei nach eigenen Angaben Hyperschallraketen eingesetzt. Die Raketen vom Typ Fattah hätten "die Verteidigung des israelischen Regimes" erfolgreich durchbrochen, berichtete das iranische Staatsfernsehen am Abend. Die israelische Armee meldete iranische Angriffe. Bewohner im Zentrum des Landes wurden aufgerufen, Schutzräume aufzusuchen.

Textgröße ändern:

Das iranische Staatsfernsehen rief die Bewohner der nordisraelischen Hafenstadt Haifa zur Evakuierung auf. Die Streitkräfte der islamischen Republik nähmen dort "militärische Einrichtungen" ins Visier, hieß es.

Israel hatte am Freitag einen beispiellosen Großangriff auf den Iran gestartet, Atomanlagen und militärische Einrichtungen in dem Land bombardiert und zahlreiche ranghohe Militärs sowie mehrere Atomwissenschaftler getötet. Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Selenskyj: Ukraine ist bereit für Oster-Feuerpause

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat die Bereitschaft seines Landes für eine vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigte Feuerpause in der Ukraine für die orthodoxen Ostertage signalisiert. "Die Ukraine hat wiederholt deutlich gemacht, dass wir bereit sind, Gegenmaßnahmen zu ergreifen", erklärte Selenskyj am Donnerstag in Onlinediensten. Kiew habe eine solche Feuerpause für die Ostertage vorgeschlagen und werde "entsprechend handeln".

Ausnahmeregelung: Genehmigungspflicht für Auslandsreisen soll wegfallen

Keine Genehmigungspflicht mehr für Auslandsreisen: Das Bundesverteidigungsministerium hat am Donnerstagabend "klarstellende Regelungen" zu der im neuen Wehrdienst-Gesetz festgeschriebenen Regelung angekündigt. Damit werde "auch formal klar geregelt: Jeder Mann darf frei reisen", erklärte das Ministerium. Dies werde mittels Allgemeinverfügung im Bundesanzeiger und interner Verwaltungsvorschrift klargestellt.

Melania Trump: "Epstein hat mich nicht Donald Trump vorgestellt"

Die First Lady der USA, Melania Trump, hat bestritten, ihren Ehemann Donald Trump über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kennengelernt zu haben. "Ich bin nicht Epsteins Opfer, Epstein hat mich nicht Donald Trump vorgestellt", sagte die 55-Jährige am Donnerstag bei einem unangekündigten Auftritt im Weißen Haus. "Die Lügen, die mich mit dem schändlichen Jeffrey Epstein in Verbindung bringen, müssen heute ein Ende haben", forderte das frühere Model vor laufenden Kameras.

US-Kongress: Erneut Antrag gegen Trumps Kriegsbefugnisse gekippt

Im US-Kongress ist erneut ein Versuch gescheitert, die Befugnisse von Präsident Donald Trump im Iran-Krieg zu beschneiden. Die von den oppositionellen Demokraten eingebrachte Kriegsbefugnisresolution (War Powers Resolution) wurde am Donnerstag im Repräsentantenhaus von Trumps Republikanern abgewiesen.

Textgröße ändern: