Deutsche Tageszeitung - "107 Tage": Kamala Harris kündigt Buch über ihren kurzen Wahlkampf 2024 an

"107 Tage": Kamala Harris kündigt Buch über ihren kurzen Wahlkampf 2024 an


"107 Tage": Kamala Harris kündigt Buch über ihren kurzen Wahlkampf 2024 an
"107 Tage": Kamala Harris kündigt Buch über ihren kurzen Wahlkampf 2024 an / Foto: © AFP/Archiv

Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat ein Buch über ihren kurzen Wahlkampf als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten 2024 geschrieben. Das Werk mit dem Titel "107 Tage" werde am 23. September erscheinen, kündigte Harris am Donnerstag in einem in Onlinediensten veröffentlichten Video an. Sie habe ihr Buch "mit Aufrichtigkeit und Selbstreflexion" verfasst. Die 60-Jährige versprach "einen Blick hinter die Kulissen dieser Kampagne".

Textgröße ändern:

"Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich meine Kampagne gestartet, um Präsidentin der Vereinigten Staaten zu werden; 107 Tage durch das Land reisen, für unsere Zukunft kämpfen - die kürzeste Präsidentschaftskampagne der modernen Geschichte" der Vereinigten Staaten, sagte Harris.

Harris war dem Rechtspopulisten Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl 2024 unterlegen, nachdem sie erst mitten im Wahlkampf Amtsinhaber Joe Biden an der Spitze der Demokraten im Rennen um das Weiße Haus ersetzt hatte.

Am Mittwoch hatte Harris angekündigt, im kommenden Jahr nicht für das Amt als Gouverneurin ihres Heimat-Bundesstaats Kalifornien anzutreten. Damit könnte sie sich theoretisch 2028 erneut um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bewerben.

Am Donnerstagabend sollte Harris in der Late-Night-Show von Stephen Colbert auftreten. Colbert ist ein scharfer Kritiker Trumps, seine "Late Show" wird vom Sender CBS im kommenden Jahr abgesetzt.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Wahlbeben in Sachsen-Anhalt: Merz will Kurs halten - mit neuem Regierungsstil

Wunden lecken und Kurs halten: Nach der schweren Wahlschlappe für die CDU in Sachsen-Anhalt will Bundeskanzler Friedrich Merz die Reformpolitik in der schwarz-roten Koalition fortsetzen. Zugleich versprach er am Montag in Berlin eine bessere Vermittlung seiner Politik. Auch die SPD will an den Reformen festhalten - jedoch "nicht gegen die Menschen". Im Wahltriumph der AfD sieht Merz eine Gefahr für die bisherigen Volksparteien CDU und SPD.

Noosha Aubel und Potsdams Krise: Wie lange ist dieses Führungsversagen noch hinnehmbar?

Potsdam braucht keine Meisterschaft im beschämenden Wegmoderieren. Die Landeshauptstadt Potsdam braucht eine Verwaltung, die schützt, entscheidet und Hilfe tatsächlich organisiert. Im Fall der zweijährigen Heidrun steht nach Prüfung vorliegender Unterlagen genau das aus: Ein mehrfach schwerstbehindertes Kind mit GdB 100 und Pflegegrad 4 kann einen bereitstehenden Kita-Platz nicht nutzen, weil die notwendige Assistenz fehlt und die Verantwortlichen der Stadt Potsdam nicht in der Lage sind, Nachweise über angeblich zugestellte Schriftstücke zu bringen, was einmal mehr den katastrophalen Umgang mit wichtigen Dokumenten unter der aktuell fragwürdigen Fach- und Führungsaufsicht von Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (50, parteilos) im Rathaus Potsdam belegt.

Sachsen-Anhalt: Schulze sieht CDU auf Weg in Opposition - AfD sucht "stabile Mehrheit"

Nach dem Absturz der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sieht Ministerpräsident Sven Schulze für seine Partei keinen Anspruch mehr auf eine Regierungsverantwortung. "Wir sind Opposition - der Regierungsauftrag liegt jetzt bei der AfD", sagte Schulze am Montag in Berlin. Die AfD bereitet sich nach ihrem Wahlsieg auf eine Regierungsübernahme vor und sucht bereits Unterstützung für eine "stabile Mehrheit".

Israel greift Süden des Libanon erneut an - mehrere Tote

Nach tödlichen Angriffen in den vergangenen Tagen hat Israel den Beschuss von Zielen im Süden des Libanon fortgesetzt. Wie libanesische Medien am Montag berichteten, wurden bei den Angriffen in der Nacht elf Menschen getötet, darunter auch zwei Kleinkinder. Israel warf der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz Drohnenangriffe und wiederholte Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Die israelische Armee kündigte an, die Angriffe fortzusetzen, bis die Bedrohungen durch die Miliz beseitigt seien.

Textgröße ändern: