Deutsche Tageszeitung - 20 Jahre nach Tod des Entertainers: Berlin hat offiziell Harald-Juhnke-Platz

20 Jahre nach Tod des Entertainers: Berlin hat offiziell Harald-Juhnke-Platz


20 Jahre nach Tod des Entertainers: Berlin hat offiziell Harald-Juhnke-Platz
20 Jahre nach Tod des Entertainers: Berlin hat offiziell Harald-Juhnke-Platz / Foto: © AFP/Archiv

Mehr als 20 Jahre nach dem Tod des Entertainers Harald Juhnke gibt es in Berlin offiziell einen nach ihm benannten Platz. Mit Wirkung vom Montag trägt ein Platz am Kurfürstendamm den Namen Harald-Juhnke-Platz, wie die Pressestelle des Landes Berlin mitteilte. Offiziell eingeweiht wird er allerdings erst in vier Wochen.

Textgröße ändern:

Die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf stimmte im März mehrheitlich für die Namensgebung. Der Platz liegt in unmittelbarer Nähe der traditionsreichen Kudamm-Bühnen, die eng mit dem Wirken des Schauspielers und Entertainers verbunden sind. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erklärte, mit dem Harald-Juhnke-Platz am Kurfürstendamm "würdigen wir sein Lebenswerk und setzen ein sichtbares Zeichen für die enge Verbundenheit der Stadt mit Harald Juhnke".

Der im Berliner Wedding geborene Juhnke spielte in zahlreichen Filmen und Theaterstücken mit und moderierte verschiedene Unterhaltungsshows im Fernsehen. Wegen seiner Alkoholerkrankung, die er niemals vollständig überwand, geriet er immer wieder in die Schlagzeilen. Dennoch liebte ihn ein Millionenpublikum. im April 2005 starb Juhnke im Alter von 75 Jahren in Berlin.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen: Wagenknecht fordert Rücktritt von Pistorius

Mit Blick auf eine Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen hat BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht den Rücktritt von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) gefordert. "Dass sich Männer Auslandsaufenthalte bei der Bundeswehr genehmigen lassen müssen, erinnert an DDR- und Mauerzeiten, mit Demokratie und freiheitlicher Grundordnung hat das nichts zu tun", sagte Wagenknecht am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Pistorius "sollte angesichts dieser unsäglichen Gesetzesregelung zurücktreten". Auch aus anderen Parteien wurde Kritik an der Regelung geäußert.

Selenskyj trifft syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa in Damaskus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Sonntag in Damaskus mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zusammengetroffen. Sie hätten "die Umstände von Russlands Krieg gegen die Ukraine erörtert", schrieb Selenskyj im Onlinedienst X. Es bestünde "großes Interesse an einem Austausch militärischer und sicherheitspolitischer Erfahrungen".

CDU-Politiker offen für Streichung von Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel

Vor dem Hintergrund von Preissteigerungen im Zuge des Iran-Kriegs haben sich CDU-Politiker offen für eine Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel gezeigt. "Die Senkung oder gar Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, wie sie auch (Unionsfraktionschef) Jens Spahn ins Spiel gebracht hat, ist grundsätzlich bedenkenswert", sagte der Verbraucherschutzbeauftragte der Unions-Bundestagsfraktion Sebastian Steineke (CDU) dem "Handelsblatt" (Sonntag). Verbraucher litten derzeit besonders unter den hohen Preisen, ein Ende der Belastungen sei nicht in Sicht.

Opec-Staaten beschließen erhöhte Ölproduktion um 206.000 Barrel pro Tag ab Mai

Angesichts der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die weltweiten Ölpreise haben Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec plus) zum zweiten Mal in Folge eine Erhöhung ihrer Produktionsquoten für den kommenden Monat beschlossen. Die Opec-plus-Gruppe, zu der die führenden Ölproduzenten Saudi-Arabien, Russland und mehrere Golfstaaten gehören, habe "eine Förderanpassung ab Mai" in Höhe von 206.000 Barrel pro Tag beschlossen, erklärte die Organisation am Sonntag. Für den April hatte die Opec-plus-Gruppe bereits ebenfalls eine Erhöhung um 206.000 Barrel pro Tag angekündigt.

Textgröße ändern: