Deutsche Tageszeitung - Palästinenserpräsident Abbas bei Merkel in Berlin

Palästinenserpräsident Abbas bei Merkel in Berlin


Palästinenserpräsident Abbas bei Merkel in Berlin
Palästinenserpräsident Abbas bei Merkel in Berlin / Foto: ©

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas kommt heute zu einem Besuch nach Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt Abbas am Vormittag (10.45 Uhr) im Bundeskanzleramt. Bei dem Gespräch stehen neben bilateralen Fragen auch die aktuelle Lage in den Palästinensergebieten sowie der Nahost-Friedensprozess und regionale Themen im Mittelpunkt.

Textgröße ändern:

Der Nahost-Friedensprozess liegt derzeit brach. Die Bemühungen um eine Lösung des Nahost-Konflikts dauern seit Jahrzehnten an und waren immer wieder von Rückschlägen geprägt. Ein von US-Präsident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in Teilen vorgelegter Friedensplan wurde von den Palästinensern bereits weitgehend abgelehnt. Er sieht eine Abkehr von der Zwei-Staaten-Lösung vor, die bislang als Grundlage der internationalen Bemühungen um Frieden in der Region galt.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

"Mir geht es gut": Biden will bei Wahlkampfauftritt Zweifel an geistiger Fitness zerstreuen

US-Präsident Joe Biden hat bei einem Wahlkampfauftritt im umkämpften Bundesstaat Michigan versucht, Zweifel an seiner geistigen Fitness zu zerstreuen. "Wir müssen diese Arbeit zu Ende bringen. Und ich verspreche Ihnen, dass es mir gut geht", sagte der 81-Jährige am Freitag (Ortszeit) bei einem Treffen mit Anhängern in Northville in Michigan - einem Bundesstaat, der entscheidend für die Präsidentschaftswahl im November sein wird.

Scholz: Stationierung von US-Langstreckenwaffen trägt zu Sicherheit Deutschlands bei

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Entscheidung der USA, erstmals seit den 1990er Jahren Langstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, als Beitrag zur Sicherheit des Landes bezeichnet. "Das erhöht die Sicherheit wegen der Abschreckungswirkung", sagte Scholz am Freitag nach einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida in Berlin. Die Entscheidung Washingtons füge sich "im besten Sinne" in die deutsche Sicherheitsstrategie infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, sagte Scholz weiter.

Moskau: Telefonat mit US-Verteidigungsminister zu Verringerung von "Eskalationsgefahr"

Zwei Tage nach der Ankündigung Washingtons zur Stationierung von US-Langstreckenraketen in Deutschland haben der russische Verteidigungsminister Andrej Beloussow und sein US-Kollege Lloyd Austin nach russischen Angaben vom Freitag telefoniert und über eine Verringerung des Risikos einer "möglichen Eskalation" gesprochen. Die Initiative für das Telefonat sei von Moskau ausgegangen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Dabei seien "die Frage einer Vermeidung von Sicherheitsbedrohungen und die Reduzierung der Gefahr einer möglichen Eskalation erörtert worden".

Frankreich: Weiterhin keine Regierungsmehrheit und Streit im Macron-Lager

Nach der Parlamentswahl in Frankreich zeichnet sich angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse nach wie vor keine Regierungsmehrheit ab. Der amtierende Premier Gabriel Attal aus dem Lager von Präsident Emmanuel Macron bekräftigte am Freitag, er werde sich "gegen jede Regierung wehren", der Minister der Rechtspopulisten des Rassemblement National (RN) oder der linkspopulistischen La France Insoumise (LFI) angehören. Unterdessen gibt es Beobachtern zufolge erheblichen Unmut innerhalb des Macron-Lagers.

Textgröße ändern: