Deutsche Tageszeitung - Rubio: Trump plant für kommende Woche Treffen mit Selenskyj

Rubio: Trump plant für kommende Woche Treffen mit Selenskyj


Rubio: Trump plant für kommende Woche Treffen mit Selenskyj
Rubio: Trump plant für kommende Woche Treffen mit Selenskyj / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump plant nach Angaben seines Außenministers Marco Rubio für kommende Woche ein Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung. Trump habe "mehrfach mit (Kreml-Chef Wladimir) Putin telefoniert und sich mehrfach mit Selenskyj getroffen, wahrscheinlich auch nächste Woche wieder in New York", sagte Rubio am Dienstag während seines Israel-Besuchs zu Journalisten.

Textgröße ändern:

Trump werde sich weiter für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs einsetzen. "Er wird es weiter versuchen. Wenn Frieden möglich ist, will er ihn erreichen", sagte Rubio. "Irgendwann könnte der Präsident zu dem Schluss kommen, dass es nicht möglich ist. So weit ist er noch nicht, aber er könnte an diesen Punkt kommen."

Trumps Initiative für Friedensverhandlungen zwischen Kiew und Moskau brachten bislang keine greifbaren Ergebnisse. Im August traf er sich mit Putin in Alaska, wenige Tage später empfing er Selenskyj und mehrere europäischen Staats- und Regierungschefs zu einem Gipfel im Weißen Haus. Trumps Bemühungen um ein Zweiertreffen zwischen Putin und Selenskyj und einem späteren Dreiertreffen unter seiner Beteiligung liefen aber ins Leere.

Der US-Präsident hatte wiederholt Sanktionen gegen Russland angekündigt, falls Putin keine Bereitschaft zu Verhandlungen über eine Beendigung der Kämpfe zeigt. Seinen Drohungen ließ er aber keine Taten folgen, obwohl Russland seine Angriffe auf die Ukraine mit unverminderter Härte fortsetzt.

Rubio sagte, Trump sei der einzige, der sowohl mit Putin als auch mit Selenskyj und den Europäern sprechen könne. Sollte der US-Präsident seine Friedensbemühungen einstellen oder Sanktionen gegen Russland verhängen und sich dann zurückziehen, "dann gäbe es niemanden mehr auf der Welt, der das Ende (der Kämpfe) vermitteln könnte", sagte Rubio.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

"Extremismusklausel" in Länderfinanzausgleich: CSU-Generalsekretär verteidigt Idee

CSU-Generalsekretär Martin Huber hat die Idee einer "Extremismusklausel" im Länderfinanzausgleich gegen Kritik verteidigt. "Der Länderfinanzausgleich ist ja generell ungerecht. Er muss sowieso reformiert werden", sagte Huber am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Es wäre darüber hinaus "absurd", mit dem Geld aus dem Mechanismus Landesregierungen zu unterstützen, die "ganz klar gegen unsere Verfassung verstoßen".

Wadephul nimmt an Außenministertreffen in Istanbul teil

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wird am Freitag nach Angaben aus Berliner Regierungsreisen zu einem Außenministertreffen in der türkischen Metropole Istanbul erwartet. Wadephul will dabei nach Angaben aus dem türkischen Außenministerium mit seinen Kollegen aus Großbritannien und Frankreich sowie mit den Außenministern der Türkei, Saudi-Arabiens, Pakistans und Ägyptens über die regionale Sicherheit beraten.

CSU-Parteitag mit Rede Söders - Besonderes Augenmerk auf Aigner

Unter dem Motto "Näher am Menschen - Für ein bürgernahes und bodenständiges Bayern" hält die CSU ab Freitag in München einen zweitägigen Parteitag ab (16.00 Uhr). Im Mittelpunkt der Beratungen steht eine Rede von CSU-Chef Markus Söder. Dieser hob im Vorfeld hervor, dass seine CSU nach jüngsten Umfragen weiter die mit Abstand stärkste Partei in Bayern ist.

Trump: Ukraine verfügt wieder über Satelliten-Internetdienst Starlink

Die Ukraine verfügt nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wieder über den vom US-Unternehmen SpaceX bereit gestellten Satelliten-Internetdienst Starlink, der im Krieg gegen Russland von entscheidender Bedeutung ist und zuletzt mutmaßlich gedrosselt wurde. Er gehe davon aus, dass SpaceX-Chef Elon Musk den Dienst "wieder eingeschaltet hat", sagte Trump am Donnerstag in Washington.

Textgröße ändern: