Deutsche Tageszeitung - Südafrikanischer Oppositionsführer wegen Waffengesetz-Verstoßes schuldig gesprochen

Südafrikanischer Oppositionsführer wegen Waffengesetz-Verstoßes schuldig gesprochen


Südafrikanischer Oppositionsführer wegen Waffengesetz-Verstoßes schuldig gesprochen
Südafrikanischer Oppositionsführer wegen Waffengesetz-Verstoßes schuldig gesprochen / Foto: © AFP/Archiv

Der linksradikale südafrikanische Oppositionsführer Julius Malema ist von einem Gericht des Verstoßes gegen Waffengesetze für schuldig befunden worden. Wie die Strafverfolgungsbehörde Südafrikas am Mittwoch mitteilte, wurde Malema wegen illegalen Waffenbesitzes und rücksichtsloser Gefährdung anderer schuldig gesprochen. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft, das Urteil wird am 23. Januar erwartet. Malema kündigte Berufung an.

Textgröße ändern:

Dem 44-jährigen Chef der linksradikalen Partei Economic Freedom Fighters (EFF) und seinem ehemaligen Leibwächter wird vorgeworfen, während der Feier zum fünfjährigen Parteijubiläum 2018 mit einem Sturmgewehr in die Luft gefeuert zu haben.

Malema, der im Gerichtssaal anwesend war, zeigte sich vor seinen Anhängern kämpferisch: "Als Revolutionär ist es ein Ehrenabzeichen, ins Gefängnis zu kommen oder zu sterben", sagte der frühere ANC-Funktionär. "Wir dürfen keine Angst vor dem Gefängnis haben oder davor, für die Revolution zu sterben."

Der für seine flammenden Reden bekannte Politiker war im August bereits wegen Hassrede für schuldig befunden worden, weil er seinen Anhängern bei einer Kundgebung 2022 gesagt hatte, sie sollten "niemals Angst vor dem Töten haben".

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Großbritannien: Burnham uneinholbar vorne in Verfahren um Starmer-Nachfolge

Im Verfahren um die Nachfolge des britischen Labour-Chefs und Premierministers Keir Starmer hat Andy Burnham sich die Unterstützung von weiteren Labour-Abgeordneten und damit einen uneinholbaren Vorsprung im Führungsrennen gesichert. Der weiterhin einzige Kandidat um die Nachfolge Starmers erhielt bis Montagnachmittag die Stimmen von 349 der 403 Labour-Abgeordneten, wie die öffentliche Zählung der Partei zeigte. Somit wäre es für jeden anderen Kandidaten unmöglich, die 81 Stimmen für einen Einstieg ins Führungsrennen zu bekommen.

US-Armee startet neue Angriffswelle gegen den Iran

Die US-Armee hat eigenen Angaben zufolge in der dritten Nacht in Folge Angriffe auf den Iran gestartet. Die Angriffswelle habe um 16.45 Uhr (22.45 Uhr MESZ) begonnen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am Montag mit. "Diese Angriffe werden den iranischen Streitkräften weiterhin hohe Kosten auferlegen und ihre Fähigkeit schwächen, unschuldige Zivilisten und die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus anzugreifen", erklärte Centcom weiter.

Kolumbianer erschossen: Zweiter Toter bei ICE-Einsatz binnen einer Woche

Zum zweiten Mal binnen einer Woche ist ein Mensch bei einem Einsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben von Politikern in der Stadt Biddeford im Bundesstaat Maine im Nordosten des Landes. Bei dem Opfer handelt es sich laut Hilfsorganisationen um einen 26-jährigen Kolumbianer.

US-Armee: Blockade iranischer Häfen beginnt am Dienstagabend

Die US-Armee beginnt die erneute Blockade iranischer Häfen nach eigenen Angaben am Dienstagabend. Die US-Streitkräfte würden die Blockade ab dem 14. Juli um 22.00 Uhr wieder aufnahmen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am Montag mit. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor diese Maßnahme sowie eine Abgabe von 20 Prozent auf alle durch die Straße von Hormus transportierten Güter angekündigt.

Textgröße ändern: