Deutsche Tageszeitung - Trump erklärt Gaza-Krieg für beendet - US-Präsident bricht zu Nahost-Reise auf

Trump erklärt Gaza-Krieg für beendet - US-Präsident bricht zu Nahost-Reise auf


Trump erklärt Gaza-Krieg für beendet - US-Präsident bricht zu Nahost-Reise auf
Trump erklärt Gaza-Krieg für beendet - US-Präsident bricht zu Nahost-Reise auf / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

US-Präsident Donald Trump ist am Sonntag zu einer Reise nach Israel und Ägypten aufgebrochen. "Der Krieg ist vorbei", sagte er an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One mit Blick auf den Konflikt zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen.

Textgröße ändern:

Zwei Jahre nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem Beginn des dadurch ausgelösten Krieges war am Freitag eine Waffenruhe in Kraft getreten. Israel und die Hamas hatten zuvor der ersten Phase des von Trump vorgelegten Friedensplans zugestimmt. Am Montag will Trump an einem Nahost-Gipfeltreffen in Ägypten teilnehmen.

Sein Besuch in der Region werde "sehr besonders", sagte Trump kurz vor seinem Abflug. Nach Angaben des Weißen Hauses wird er bei der Reise von Außenminister Marco Rubio, Pentagon-Chef Pete Hegseth und dem Chef des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, begleitet.

Die erste Phase von Trumps Gaza-Plan sieht die Freilassung der verbliebenen Geiseln aus der Gewalt der Hamas vor. Die Übergabe wird nach israelischen Regierungsangaben am "frühen" Montagmorgen erwartet. Nach Angaben von Regierungschef Benjamin Netanjahu sind 20 Geiseln noch am Leben, weitere 27 sind tot. Im Gegenzug sollen knapp 2000 palästinensische Häftlinge freikommen, darunter rund 1700 Bewohner des Gazastreifens, die während des Kriegs von der israelischen Armee festgenommen worden waren.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Macron zu "ungezügelter" Gewalt: "Wir alle empfinden Wut und Scham"

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die "ungezügelte" Gewalt am Rande eines nationalen Protesttages verurteilt. Die Ausschreitungen seien durch nichts zu rechtfertigen, sagte Macron am Sonntagabend mit Blick auf die Gewaltexzesse des Vortages. "Wir alle empfinden heute Abend Wut und Scham." Der Präsident rief zugleich dazu auf, Demonstranten mit "legitimen Forderungen" nicht mit denjenigen zu verwechseln, "die zerstört, zertrümmert und geplündert haben".

Auswärtiges Amt ruft Deutsche in Frankreich zu "umsichtigem" Verhalten auf

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich hat das Auswärtige Amt deutsche Staatsbürger im Nachbarland zu "umsichtigem" Verhalten aufgerufen. "Weitere Demonstrationen und gegebenenfalls Ausschreitungen in den kommenden Tagen sind nicht auszuschließen", hieß es am Sonntagabend in aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweisen des Bundesaußenministeriums für Frankreich. "Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen, wenn möglich."

Macron zu Gewaltexzessen: "Wir alle empfinden Wut und Scham"

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die "ungezügelte" Gewalt am Rande eines nationalen Protesttages verurteilt. Die Ausschreitungen seien durch nichts zu rechtfertigen, sagte Macron am Sonntagabend mit Blick auf die Gewaltexzesse des Vortages. "Wir alle empfinden heute Abend Wut und Scham." Der Präsident rief zugleich dazu auf, Demonstranten mit "legitimen Forderungen" nicht mit denjenigen zu verwechseln, "die zerstört, zertrümmert und geplündert haben".

SPD-Vorsitz: Hubertus Heil schließt Kandidatur nicht aus

Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat eine Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz nicht ausgeschlossen. "Es kommt darauf an, welche Richtung wir gemeinsam einschlagen", sagte Heil am Sonntagabend im ARD-"Bericht aus Berlin". Eine potenzielle Kandidatin für den Ko-Vorsitz mit ihm wollte er nicht nennen. "Ich spekuliere jetzt nicht über irgendwelche Namen."

Textgröße ändern: