Deutsche Tageszeitung - US-Rapperin Nicki Minaj: Bin "wahrscheinlich größter Fan" von Trump

US-Rapperin Nicki Minaj: Bin "wahrscheinlich größter Fan" von Trump


US-Rapperin Nicki Minaj: Bin "wahrscheinlich größter Fan" von Trump
US-Rapperin Nicki Minaj: Bin "wahrscheinlich größter Fan" von Trump / Foto: © AFP

Die bekannte US-Rapperin Nicki Minaj hat sich selbst als "wahrscheinlich größter Fan" von US-Präsident Donald Trump bezeichnet. Bei einer Veranstaltung in Washington trat die selbsterklärte "Königin des Rap" am Mittwoch an Trumps Seite auf und betonte, an ihrer Unterstützung für Trump werde sich auch nichts ändern. Zuletzt hatte sich die in Trinidad und Tobago geborene Musikerin überraschend als Unterstützerin der Maga-Bewegung (Make America Great Again, Macht Amerika wieder großartig) von Trump gezeigt.

Textgröße ändern:

"Der Hass oder das, was die Leute sagen, beeinflusst mich überhaupt nicht. Es motiviert mich sogar, ihn (Trump) noch mehr zu unterstützen", ergänzte Minaj. Der US-Präsident nahm daraufhin ihre Hand, während ein anderer Redner ans Mikrofon trat.

Die 43-jährige Musikerin gilt als eine der einflussreichsten Rap-Künstlerinnen weltweit. Ihre jüngste Unterstützung für den Rechtspopulisten Trump ist jedoch keineswegs selbstverständlich: Noch im Jahr 2018 kritisierte sie öffentlich Trumps Einwanderungspolitik während dessen erster Amtszeit.

2020 war Minaj Jurymitglied einer Drag-Show, viele Menschen der LGBTQ-Gemeinschaft zählen zu ihren Fans. Die englische Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer. Ihre öffentliche Unterstützung für die Politik des US-Präsidenten löste online große Kritik aus: Ihr wurde insbesondere vorgeworfen, ihre LGBTQ-Fans verraten zu haben.

Minajs mit Obszönitäten gespickten Texte und ihr einzigartiger Gesangsrhythmus machten sie 2010 berühmt. Zu ihren Hits gehören Songs wie "Starships", "Bang Bang" und "Anaconda". Bekannt ist sie auch für ihren Kleidungsstil mit Neon-Kostümen und Perücken.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Senatswahlen in Frankreich: Rechtspopulisten gewinnen Sitze hinzu

Bei Teilwahlen zum französischen Senat hat die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) einen Erfolg erzielt. Bei den Abstimmungen am Sonntag eroberte sie neun neue Mandate. Zusammen mit seiner Partnerpartei UDR wird der RN künftig 14 Senatoren stellen und damit erstmals eine Fraktion im Oberhaus bilden können.

Hisbollah-Chef Kassem: Israel kann Miliz nicht "brechen"

Der Chef der pro-iranischen Hisbollah, Naim Kassem, hat in einer Rede vor Anhängern die Widerstandsfähigkeit der Miliz betont. Israel sei nicht in der Lage gewesen, "den Widerstand zu brechen", sagte Kassem am Sonntag bei einer Gedenkveranstaltung zum zweiten Todestag seines Vorgängers Hassan Nasrallah. "Angesichts der großen Opfer, die wir bis jetzt gebracht haben, können wir nur weitermachen, und wir können nicht besiegt werden", verkündete er.

Stichwahlen in Niedersachsen: Hannovers Oberbürgermeister Onay in Amt bestätigt

Der Grünen-Politiker Belit Onay bleibt für weitere acht Jahre Oberbürgermeister der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Er setzte sich am Sonntag in einer Stichwahl mit 61,5 Prozent der Stimmen klar gegen den SPD-Bewerber Axel von der Ohe durch, der nach Angaben der Stadt auf 38,5 Prozent kam.

Trump erwartet Fortsetzung der indirekten Gespräche mit dem Iran in nächsten Tagen

US-Präsident Donald Trump erwartet eine Fortsetzung der indirekten Gespräche mit dem Iran über ein Ende des Krieges für die nächsten Tage. Er sagte dem US-Nachrichtenportal "Axios" am Sonntag in einem Telefoninterview, dass er für die kommende Woche mit den Gesprächen rechne. "Sie wollen einen Deal machen, aber es ist nicht der Deal, den ich machen will", sagte er.

Textgröße ändern: