Deutsche Tageszeitung - Trump: "Hoffentlich" kein Angriff auf den Iran notwendig

Trump: "Hoffentlich" kein Angriff auf den Iran notwendig


Trump: "Hoffentlich" kein Angriff auf den Iran notwendig
Trump: "Hoffentlich" kein Angriff auf den Iran notwendig / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Angaben, einen Angriff der US-Armee auf den Iran vermeiden zu können. Eine Flugzeugträgergruppe befinde sich auf dem Weg zum Iran und "hoffentlich werden wir sie nicht nutzen müssen", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Premiere für einen Dokumentarfilm über seine Ehefrau Melania Trump vor Journalisten in Washington. Er habe bereits Gespräche mit Teheran geführt und plane, weitere Gespräche zu führen, fügte Trump hinzu.

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Der US-Präsident betonte außerdem erneut die Stärke der USA. "Wir sind stark, wir sind finanziell mächtig und wir sind militärisch mächtig", sagte er. "Wir haben gerade viele sehr große, sehr mächtige Schiffe, die zum Iran fahren, und es wäre großartig, wenn wir sie nicht einsetzen müssten", fügte Trump hinzu.

Die USA hatten nach der brutalen Niederschlagung der jüngsten Proteste im Iran einen neuen Militäreinsatz gegen das Land nicht ausgeschlossen und Kriegsschiffe wie den US-Flugzeugträger USS "Abraham Lincoln" in die Region entsandt. Bei dem brutalen Vorgehen der staatlichen Einsatzkräfte gegen Demonstranten wurden nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hrana 6479 Menschen getötet, einige Schätzungen gehen demnach sogar von bis zu 25.000 Toten aus.

Irans Armeesprecher Mohammed Akraminia drohte am Donnerstag im iranischen Staatsfernsehen, der Iran werde im Falle eines Angriffs der USA "umgehend" reagieren. Mögliche Ziele könnten die US-Militärbasen in der Golfregion oder ein Flugzeugträger sein. US-Flugzeugträger hätten "ernstliche Schwachstellen" und zahlreiche US-Militärbasen seien "innerhalb der Reichweite unserer Mittelstreckenraketen", sagte der Sprecher.

Die EU-Außenminister stuften derweil die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation ein. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begründeten den Schritt mit der Niederschlagung der Proteste.

(M.Dylatov--DTZ)

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