Deutsche Tageszeitung - KI-Gipfelteilnehmer für "sichere, vertrauenswürdige und robuste" Technologie

KI-Gipfelteilnehmer für "sichere, vertrauenswürdige und robuste" Technologie


KI-Gipfelteilnehmer für "sichere, vertrauenswürdige und robuste" Technologie
KI-Gipfelteilnehmer für "sichere, vertrauenswürdige und robuste" Technologie / Foto: © AFP

Dutzende Länder haben eine "sichere, vertrauenswürdige und robuste" Künstliche Intelligenz (KI) gefordert. In einer am Samstag nach einem KI-Gipfel in Indien veröffentlichten gemeinsamen Erklärung nannten die 86 Unterzeichnerstaaten jedoch keine konkreten Maßnahmen zur Regulierung der Technologie. Stattdessen werden darin nur mehrere freiwillige und nicht bindende Initiativen genannt.

Textgröße ändern:

Der Nutzen von Künstlicher Intelligenz müsse der ganzen Menschheit zugute kommen, heißt es in der nach dem fünftägigen Gipfel veröffentlichten Erklärung. Um den "gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen" von KI zu maximieren und Vertrauen in die Technologie aufzubauen, sei eine sichere, vertrauenswürdige und robuste KI unverzichtbar.

Bei der Konferenz mit zehntausenden Teilnehmern hatten die USA eine weltweite Regulierung von KI erneut abgelehnt. In der auch von den USA unterzeichneten Gipfelerklärung wird jedoch die Bedeutung erwähnt, "mögliche Sicherheitsaspekte" der Technologie zu erkennen. UN-Generalsekretär António Guterres hatte bei dem Gipfel die Berufung von 40 Mitgliedern eines internationalen Expertengremiums zu KI bekannt gegeben.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen - Treffen mit Trump

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist in New York eingetroffen, wo sie an der Generaldebatte der UN-Vollversammlung teilnehmen und am Dienstag erstmals mit US-Präsident Donald Trump zusammentreffen wird. Rodríguez wurde am Sitz der Vereinten Nationen von UN-Generalsekretär António Guterres begrüßt, wie das venezolanische Staatsfernsehen meldete.

Iranischer Außenminister Araghtschi zur UN-Generaldebatte in New York eingetroffen

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist kurz vor Beginn der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York eingetroffen. Er telefonierte nach seiner Ankunft am Montag (Ortszeit) mit UN-Generalsekretär António Guterres, wie das iranische Staatsfernsehen berichtete. In New York wollten die iranischen Vertreter "die Rechte und die Interessen des iranischen Volkes verteidigen", sagte er demnach vor Journalisten. Nach Angaben von Ministeriumssprecher Esmaeil Bakaei plant Araghtschi vor Ort Gespräche mit "zahlreichen" Amtsträgern und Außenministern.

UN-Generaldebatte beginnt: Trump spricht vor Staats- und Regierungschefs

Bei den Vereinten Nationen in New York beginnt am Dienstag die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs (15.00 Uhr MESZ). Als einer der ersten Redner will sich US-Präsident Donald Trump an die Vertreter der insgesamt 193 UN-Mitgliedstaaten richten. Vergangenes Jahr hatte Trump die UNO frontal angegriffen und ihr unter anderem Versagen bei der Friedensstiftung unterstellt.

Selenskyj trifft Trump in New York

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will sich am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump in New York treffen. Die Begegnung soll am Nachmittag am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung stattfinden. Selenskyj hatte am Sonntag mit Trump telefoniert und anschließend erklärt, es gebe eine "diplomatische Dynamik" in den Bemühungen um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs.

Textgröße ändern: