Deutsche Tageszeitung - Vor Kommunalwahl in Bayern Zuspruch für CSU am stärksten - AfD auf Platz zwei

Vor Kommunalwahl in Bayern Zuspruch für CSU am stärksten - AfD auf Platz zwei


Vor Kommunalwahl in Bayern Zuspruch für CSU am stärksten - AfD auf Platz zwei
Vor Kommunalwahl in Bayern Zuspruch für CSU am stärksten - AfD auf Platz zwei / Foto: © AFP/Archiv

Kurz vor der Kommunalwahl in Bayern am Sonntag genießt die CSU einer repräsentativen Umfrage zufolge die mit Abstand größte Zustimmung, muss sich aber auf mögliche Verluste einstellen. Im am Dienstag veröffentlichten "Wählercheck" des Senders Sat.1 nannten 33 Prozent die CSU auf die Frage: "Welche Partei gefällt ihnen in ihrer Stadt am besten?" Bei der Kommunalwahl vor sechs Jahren hatten die Christsozialen landesweit 34,5 Prozent der Stimmen und damit ein historisch schlechtes Ergebnis geholt.

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Bei der Frage nach der am besten gefallenden Partei landete die AfD in der Umfrage mit 14 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von den Freien Wählern mit elf Prozent, den Grünen mit zehn Prozent und der SPD mit acht Prozent. Damit fällt die politische Stimmung für die AfD deutlich günstiger aus als bei der vorherigen Kommunalwahl in Bayern, als sie 4,7 Prozent der Stimmen holte.

Die Grünen dagegen drohen Zustimmung zu verlieren, 2020 holten sie ein Rekordergebnis in Bayern von 17,5 Prozent. Die Freien Wähler liegen im Bereich ihres Ergebnisses vor sechs Jahren, die SPD deutlich darunter. In Bayern sind am Sonntag gut zehn Millionen Menschen zur Kommunalwahl aufgerufen.

Sat.1 erhob im "Wählercheck" auch die landespolitische Stimmung. Dort liegt die CSU demnach bayernweit bei 39 Prozent und die AfD bei 18 Prozent. Die Grünen kommen auf 13 Prozent, die Freien Wähler auf zehn Prozent, die SPD auf sieben Prozent und die Linke auf drei Prozent.

In Bayern wird 2028 ein neuer Landtag gewählt. Bei der Wahl 2023 lag die CSU mit 37 Prozent vorn, die Freien Wähler kamen auf 15,8 Prozent, die AfD auf 14,6 Prozent, die Grünen auf 14,4 Prozent und die SPD auf 8,4 Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut GMS befragte für die Erhebung 1003 Wahlberechtigte.

(P.Hansen--DTZ)

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