Deutsche Tageszeitung - Trump nimmt Leichen von bei Absturz von Tankflugzeug im Irak getöteten Soldaten im Empfang

Trump nimmt Leichen von bei Absturz von Tankflugzeug im Irak getöteten Soldaten im Empfang


Trump nimmt Leichen von bei Absturz von Tankflugzeug im Irak getöteten Soldaten im Empfang
Trump nimmt Leichen von bei Absturz von Tankflugzeug im Irak getöteten Soldaten im Empfang / Foto: © AFP

In Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sind am Mittwoch die Leichen von sechs bei dem Absturz eines Tankflugzeugs der US-Armee im Irak getöteten Soldaten in die USA überführt worden. Trump, der einen schwarzen Mantel trug, salutierte, als die mit Flaggen bedeckten Särge aus einem Militärflugzeug auf dem Luftwaffenstützpunkt Dover im Bundesstaat Delaware ausgeladen und an ihm vorbeigetragen wurden, wie auf vom Weißen Haus veröffentlichten Fotos zu sehen war.

Textgröße ändern:

Die Veranstaltung war auf Wunsch der Familien der getöteten Soldaten für Medien nicht zugänglich. Im Anschluss erklärte das Weiße Haus im Onlinedienst X: "Ihr Mut wird niemals vergessen werden." An der Überführung nahm neben Trump und Hegseth auch US-Generalstabschef Dan Caine teil.

Das US-Tankflugzeug vom Typ KC-135 war am vergangenen Donnerstag im Westen des Irak unter ungeklärten Umständen abgestürzt. Die Gründe für den Absturz werden dem Pentagon zufolge weiter untersucht.

Es war bereits das zweite Mal seit Beginn des Iran-Krieges, dass der US-Präsident an einer solchen Zeremonie in Dover beiwohnte. Bei der vorherigen Überführung Anfang März nahm Trump die sterblichen Überreste von sechs US-Soldaten in Empfang, die bei einem Drohnenangriff auf eine US-Kommandozentrale in Kuwait getötet worden waren. Der US-Präsident sah sich jedoch Kritik - auch aus der eigenen Partei - ausgesetzt, weil er bei der Zeremonie auf dem Luftwaffenstützpunkt eine weiße Kappe mit der Aufschrift "USA" trug. Das Weiße Haus warf Kritikern daraufhin vor, sie würden "auf widerliche Weise Parteipolitik betreiben".

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Luftangriffen der USA und Israels auf Teheran begonnen, seitdem ist das ganze Land Ziel von Angriffen. Der Iran fliegt als Reaktion Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Proteste in der Ukraine gegen Regierungsumbau - Neuer Kabinettschef vom Parlament bestätigt

Mitten im russischen Angriffskrieg hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut seine Regierung umgebildet - und damit viele Menschen in seinem Land vor den Kopf gestoßen. Insbesondere gegen den Rücktritt des beliebten Verteidigungsministers Mychailo Fedorow gab es am Donnerstag Proteste. Derweil bestätigte das Parlament den bisherigen Chef des staatlichen Energieversorgers Naftogaz, Serhij Korezky, als Nachfolger der nach nur kurzer Amtszeit entlassenen Regierungschefin Julia Swyrydenko.

Ukraine: Chef von Energiekonzern Naftogaz neuer Regierungschef

Im Zuge der von Präsident Wolodymyr Selenskyj angeordneten Regierungsbildung in der Ukraine hat das Kiewer Parlament Serhij Korezky als neuen Regierungschef bestätigt. 289 von 318 Abgeordneten stimmten am Donnerstag für den bisherigen Chef des staatlichen Energieversorgers Naftogaz, wie die Volksvertretung am Donnerstag bekanntgab.

EU-Innenkommissar fordert erneut "schrittweises" Ende deutscher Grenzkontrollen

EU-Innenkommissar Magnus Brunner hat erneut ein Ende der Grenzkontrollen im Schengenraum gefordert. "Die harten Grenzkontrollen gehören schrittweise abgeschafft", sagte Brunner auf die deutschen Maßnahmen angesprochen vor einem Treffen der EU-Innenminister am Donnerstag in Dublin. Durch den EU-Asylpakt seien die Außengrenzen besser geschützt, die illegale Migration gehe zurück, begründete er seine Forderung.

Befragung: Mehr als jeder vierte Studierende lebt noch bei den Eltern

Mehr als jeder vierte Studierende in Deutschland lebt noch bei den Eltern. Damit ist das Elternhaus mit knappem Vorsprung die häufigste Form des Wohnens im Studium, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh hervorgeht. Im Vergleich zur vorherigen Erhebung im Jahr 2023 sank der Anteil leicht auf 27,9 Prozent.

Textgröße ändern: