Deutsche Tageszeitung - Trump deutet neue Iran-Gespräche in Islamabad an

Trump deutet neue Iran-Gespräche in Islamabad an


Trump deutet neue Iran-Gespräche in Islamabad an
Trump deutet neue Iran-Gespräche in Islamabad an / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche neue Gesprächsrunde mit dem Iran in den kommenden Tagen angedeutet. Die "New York Post" zitierte Trump am Dienstag mit den Worten, "in den nächsten zwei Tagen" könne Bewegung in die Sache kommen. Eine erste Verhandlungsrunde am Wochenende war ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Trump kündigte daraufhin eine Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus an, die am Montagnachmittag in Kraft trat.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Zeitung sagte Trump in einem Telefonat mit einem Reporter der "New York Post" in Islamabad, er solle "wirklich dort bleiben, denn in den nächsten zwei Tagen könnte etwas passieren". Er begründete dies mit dem Einsatz des pakistanischen Armeechefs Asim Munir für eine diplomatische Lösung zwischen dem Iran und den USA. Munir mache "einen großartigen Job", sagte Trump demnach.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Gespräche zwischen Israel und Libanon enden ohne konkrete Ergebnisse

Die ersten direkten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon seit mehr als 30 Jahren sind ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. In einer Erklärung, die das US-Außenministerium am Dienstag nach dem rund zweistündigen Treffen in Washington veröffentlichte, wird eine Fortsetzung in Aussicht gestellt. Allerdings wurden weder ein konkretes Datum noch ein Ort genannt. Die USA sprachen dennoch von einem "historischen Meilenstein".

"Historischer Meilenstein": USA werten erste Gespräche Israels und des Libanon positiv

Nach den ersten direkten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon seit mehr als 30 Jahren haben die USA von einem "historischen Meilenstein" gesprochen. In einer Erklärung des US-Außenministeriums nach dem rund zweistündigen Treffen in Washington war von "konstruktiven Gesprächen" die Rede, die den Weg für weitere Verhandlungen ebnen könnten. Der israelische Botschafter in den USA, Yechiel Leiter, sprach von einem "wunderbaren Austausch".

Umfrage: CDU vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin weiter vorn

Gut fünf Monate vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin liegt die CDU des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner in einer Umfrage weiter vor allen anderen Parteien. Der am Dienstag veröffentlichten Erhebung des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung zufolge kommen die Christdemokraten, die in der Bundeshauptstadt derzeit mit der SPD regieren, auf 21 Prozent. Die Sozialdemokraten folgen gleichauf mit der AfD mit je 17 Prozent.

Selenskyj: US-Verhandler haben wegen Iran-Kriegs "keine Zeit für die Ukraine"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat negative Auswirkungen des Iran-Kriegs für die Friedensbemühungen und die Waffenlieferungen für sein Land beklagt. Selenskyj sagte am Dienstag in einem ZDF-Interview mit Moderatorin Maybrit Illner mit Blick auf die beiden US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff: "Sie sind ständig in Kontakt mit Iran und haben keine Zeit für die Ukraine." Selenskyj klagte zudem über Engpässe beim Patriot-Luftabwehrsystem.

Textgröße ändern: