Deutsche Tageszeitung - Von Frankreich festgesetzter Schattenflotten-Öltanker setzt Fahrt nach Strafe fort

Von Frankreich festgesetzter Schattenflotten-Öltanker setzt Fahrt nach Strafe fort


Von Frankreich festgesetzter Schattenflotten-Öltanker setzt Fahrt nach Strafe fort
Von Frankreich festgesetzter Schattenflotten-Öltanker setzt Fahrt nach Strafe fort / Foto: © AFP/Archiv

Ein von Frankreich im Mittelmeer festgesetzter Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte hat seine Fahrt nach einer Strafzahlung fortgesetzt. Der Tanker "Deyna", der seit März in der Nähe von Marseille vor Anker lag, habe die französischen Gewässer verlassen, teilten die französischen Behörden am Donnerstag mit. Die Höhe der Strafe wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Textgröße ändern:

Die französischen Behörden hatten die in Hongkong ansässige Schiffsgesellschaft angezeigt, weil der Tanker unter falscher Flagge fuhr. Zum Zeitpunkt der Festsetzung war der Tanker unter der Flagge von Mosambik unterwegs. Er hatte im russischen Hafen Murmansk abgelegt und war auf dem Weg nach China.

Es war bereits das dritte Schiff der sogenannten Schattenflotte, das von Frankreich aufgehalten wurde. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte mehrfach betont, dass Paris verschärft gegen Tanker vorgehen wolle, mit denen Russland die Ölsanktionen umgeht. "Wenn wir die Schiffe mehrere Tage oder Wochen festhalten, dann zerstören wir das Geschäftsmodell", sagte er. Die französische Regierung kündigte Anfang April an, die Strafen für das Fahren unter falscher Flagge zu verdoppeln.

Im vergangenen September hatte die französische Marine den Tanker "Boracay" vor der bretonischen Küste aufgebracht. Dessen chinesischer Kapitän wurde Ende März in Brest in Abwesenheit zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt.

Ende Januar setzten die französischen Behörden den Tanker "Grinch" für etwa einen Monat in der Nähe von Marseille fest. Er durfte nach der Zahlung einer Strafe seine Fahrt fortsetzen. Laut Außenminister Jean-Noël Barrot umfasste die Strafe mehrere Millionen Euro.

Als Schattenflotte werden die oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland unter anderem das Ölembargo umgeht. Nach französischen Angaben zählen 800 bis 1000 Schiffe zu der Schattenflotte.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Finnland errichtet 200 Kilometer langen Zaun an Grenze zu Russland

Zur Abschreckung von illegalen Migranten aus Russland hat Finnland einen 200 Kilometer langen Zaun an der gemeinsamen Grenze errichtet. Dieser sei Bestandteil der Grenzsicherung und solle neben einer Überwachung auch dabei helfen, "Menschen bei Bedarf vom finnischen Hoheitsgebiet fernzuhalten", sagte Innenministerin Mari Rantanen am Montag bei einer Veranstaltung nahe des Grenzübergangs Nuijamaa im Südosten des Landes. Der Stacheldrahtzaun ist 4,5 Meter hoch und mit Kameras und Sensoren ausgestattet.

Roboter demonstrieren in Warschau für Regulierung von Künstlicher Intelligenz

Ungewöhnlicher Protest in Warschau: Rund 30 Roboter haben am Montag vor dem polnischen Digitalministerium für eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt demonstriert. Sie schwenkten Fahnen, "skandierten" Parolen und marschierten im Kreis. Organisiert wurde die Demonstration von der Initiative Democratism, die ihrer Website zufolge eine Debatte darüber anstoßen will, "wie KI und Robotisierung den Arbeitsmarkt betreffen".

Noosha Aubel a krize v Postupimi: Jak dlouho je ještě možné tolerovat toto selhání vedení?

Postupim nepotřebuje mistrovství v hanebném odkládání problémů. Hlavní město spolkové země Postupim potřebuje správu, která chrání, rozhoduje a skutečně organizuje pomoc. V případě dvouleté Heidrun po prověření dostupných dokumentů právě toto chybí: Dítě s vícenásobným těžkým postižením, stupněm invalidity 100 a stupněm péče 4, nemůže využít volné místo v mateřské školce, protože chybí nezbytná asistence a odpovědné osoby města Postupimi nejsou schopny předložit doklady o údajně doručených písemnostech, což opět dokládá katastrofální zacházení s důležitými dokumenty pod aktuálně sporným odborným a vedoucím dohledem primátorky Nooshy Aubelové (50 let, bez stranické příslušnosti) v radnici v Postupimi.

Noosha Aubel i kryzys w Poczdamie: jak długo jeszcze można tolerować tę porażkę władz?

Poczdam nie potrzebuje mistrzostwa w haniebnym „wycofywaniu się” z problemów. Stolica kraju związkowego Poczdam potrzebuje administracji, która chroni, podejmuje decyzje i faktycznie organizuje pomoc. W przypadku dwuletniej Heidrun, po przeanalizowaniu dostępnych dokumentów, brakuje właśnie tego: dziecko z wieloma poważnymi niepełnosprawnościami, o stopniu niepełnosprawności (GdB) wynoszącym 100 i stopniu opieki 4, nie może skorzystać z dostępnego miejsca w przedszkolu, ponieważ brakuje niezbędnej pomocy, a osoby odpowiedzialne w mieście Poczdam nie są w stanie przedstawić dowodów na rzekome doręczenie dokumentów, co po raz kolejny świadczy o katastrofalnym zarządzaniu ważnymi dokumentami pod obecnym, budzącym wątpliwości nadzorem mer Noosha Aubel (50 lat, bezpartyjna) w ratuszu w Poczdamie.

Textgröße ändern: