Deutsche Tageszeitung - Flugbetrieb am Airport München wieder aufgenommen - keine Drohnen entdeckt

Flugbetrieb am Airport München wieder aufgenommen - keine Drohnen entdeckt


Flugbetrieb am Airport München wieder aufgenommen - keine Drohnen entdeckt
Flugbetrieb am Airport München wieder aufgenommen - keine Drohnen entdeckt / Foto: © AFP

Nach einer einstündigen Sperrung wegen einer mutmaßlichen Drohnensichtung ist der Betrieb am Flughafen München wieder aufgenommen worden. Wie ein Sprecher des Flughafens am Samstag sagte, sind Start- und Landebahnen wieder in Betrieb. Ein Sprecher der Bundespolizei teilte mit, bei einer umfangreichen Suche nach möglichen Drohnen sei keine Gefährdung festgestellt worden.

Textgröße ändern:

Der Flugbetrieb am Flughafen München war kurz nach 9.00 Uhr vorübergehend eingestellt worden. Grund war laut Bundespolizei eine verdächtige Wahrnehmung von zwei Piloten, bei der Drohnen vermutet wurden. Eingesetzt wurde darauf unter anderem ein Polizeihubschrauber, um das Gelände nach möglichen Drohnen abzusuchen. "Es wurde nichts gefunden", sagte der Sprecher der Bundespolizei. "Die Sperrung wurde darauf 10.05 Uhr wieder aufgehoben."

Die durch die vorübergehende Sperrung verzögerten Starts würden jetzt nachgeholt, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers. "Jetzt werden die Schlangen abgearbeitet." Demnach wurden rund 20 Maschinen, die in München landen sollten, wegen der Sperrung an andere Airports umgeleitet, darunter Frankfurt am Main, Nürnberg oder Wien. Die Fluggesellschaften würden nun entscheiden, ob sie doch wieder nach München fliegen sollten.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Niedersachsen: Gericht bestätigt Wahlausschluss von AfD-Bürgermeisterkandidat

In Niedersachsen ist ein weiterer wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue von der Kommunalwahl am 13. September ausgeschlossener AfD-Kandidat mit einem Eilantrag vor Gericht gescheitert. Der Antrag sei nach seiner Auffassung unzulässig, entschied das Verwaltungsgericht Göttingen nach Angaben vom Dienstag. Es geht um Justin Vogel, der für die AfD als Bürgermeisterkandidat in Herzberg am Harz antreten wollte. Der örtlich zuständige Wahlausschuss ließ ihn nicht zu. (Az. 1 B 229/26)

Erneut 22 straffällige Männer nach Afghanistan abgeschoben

Aus Deutschland sind abermals 22 Männer nach Afghanistan abgeschoben worden. Die Afghanen seien in Deutschland allesamt strafrechtlich in Erscheinung getreten, teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag mit. Die Rückführung sei per Charterflug in die afghanische Hauptstadt Kabul erfolgt und "erfolgreich beendet" worden. Mit ihnen seien nun seit Beginn der Legislaturperiode insgesamt 250 Afghanen aus Deutschland in ihre Heimat abgeschoben worden. Der letzte Abschiebeflug liegt eine Woche zurück.

EU-Chefdiplomatin Kallas: "Hybride" Angriffe Russlands werden EU nicht abschrecken

EU-Außenkommissarin Kaja Kallas hat die Unterstützung der EU für die Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen die Russland unterstrichen. Mit "einer Welle zunehmend kinetischer hybrider Angriffe" wolle Moskau "uns Angst machen, damit wir die Unterstützung für die Ukraine einstellen", sagte Kallas am Dienstag bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister im irischen Wicklow. "Das wird ihnen nicht gelingen", fügte sie hinzu.

Iranerinnen und Ungarin für Vaclav-Havel-Menschenrechtspreis nominiert

Zwei Iranerinnen - eine Anwältin und eine Journalistin - sowie eine ungarische Menschenrechtsaktivistin sind für den Vaclav-Havel-Menschenrechtspreis nominiert. Die Preisträgerin wird Ende September bestimmt, wie der Europarat am Dienstag in Straßburg mitteilte. Der Preis, der den Namen des ehemaligen Dissidenten und späteren tschechischen Präsidenten trägt, wird seit 2013 von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats verliehen.

Textgröße ändern: