Deutsche Tageszeitung - Iran verlangt Freigabe eingefrorener Vermögenswerte für Einigung mit den USA

Iran verlangt Freigabe eingefrorener Vermögenswerte für Einigung mit den USA


Iran verlangt Freigabe eingefrorener Vermögenswerte für Einigung mit den USA
Iran verlangt Freigabe eingefrorener Vermögenswerte für Einigung mit den USA / Foto: © AFP/Archiv

Die Verhandlungen mit den USA sind nach den Worten des Militärberaters von Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei, Mohsen Resai, vor allem wegen eines Streits um im Ausland eingefrorene iranische Vermögenswerte ins Stocken geraten. Wenn US-Präsident Donald Trump eine Einigung mit Teheran wolle, seien "diese 24 Milliarden Dollar ein Test", sagte Resai in einem am Freitag ausgestrahlten Interview mit dem US-Sender CNN.

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"Das ist die Prüfung, die die Vereinigten Staaten bestehen müssen", um den Weg für eine Einigung zu ebnen, fügte Resai hinzu, der früher Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden war. "Das ist unser eigenes Geld, nicht das der Vereinigten Staaten".

Der Iran unterliegt seit Jahrzehnten westlichen Sanktionen, die seine Wirtschaft und sein Finanzsystem stark beeinträchtigen. Außerdem wurden im Zuge der Islamischen Revolution im Jahr 1979 Vermögenswerte Teherans im Ausland eingefroren. Iranische Medien schätzten deren Wert unlängst auf 100 bis 123 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 86 bis 106 Milliarden Euro).

Teheran macht jede Einigung mit den USA für eine dauerhafte Beendigung des Kriegs davon abhängig, dass ein Teil dieser Gelder freigegeben wird.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Teheran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Seit dem 8. April gilt eine Feuerpause, die jedoch brüchig ist. Gespräche über ein dauerhaftes Ende des Krieges waren zuletzt ins Stocken geraten.

(V.Sørensen--DTZ)

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