Deutsche Tageszeitung - Mehr Personal im öffentlichen Dienst: Zuwachs in Schulen und Kitas

Mehr Personal im öffentlichen Dienst: Zuwachs in Schulen und Kitas


Mehr Personal im öffentlichen Dienst: Zuwachs in Schulen und Kitas
Mehr Personal im öffentlichen Dienst: Zuwachs in Schulen und Kitas / Foto: © AFP/Archiv

Der öffentliche Dienst in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Rund 5,5 Millionen Menschen waren nach vorläufigen Zahlen öffentlich beschäftigt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das entspricht einem Plus von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit arbeiten etwa zwölf Prozent aller Erwerbstätigen im Staatsdienst. Besonders stark wuchs der Personalstand in Schulen, Hochschulen und Kindertageseinrichtungen.

Textgröße ändern:

An Schulen waren den Angaben zufolge mehr als eine Million Menschen beschäftigt, was ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um rund 19.000 Stellen oder 1,8 Prozent bedeutete. Dabei stieg die Zahl der verbeamteten Lehrkräfte um 2,5 Prozent beziehungsweise rund 17.200 Stellen, während die Zahl der angestellten Beschäftigten nur leicht um 0,5 Prozent zunahm.

Auch in Kindertageseinrichtungen setzte sich der Personalzuwachs demnach fort. Dort waren rund 298.000 Menschen tätig, ein Zuwachs von 7500 Beschäftigten oder 2,6 Prozent. Im Hochschulbereich arbeiteten 651.300 Menschen, ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Stichtag der Erhebung war laut Statistikamt der 30. Juni 2025.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Mehr als jeder dritte Bundestagsabgeordnete hat Nebeneinkünfte

Mehr als ein Drittel der Bundestagsabgeordneten verdient noch zusätzlich Geld durch Nebeneinkünfte oder erhält geldwerte Vorteile. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Auswertung der Organisation Abgeordnetenwatch und des Magazins "Spiegel". 232 der aktuell 630 Abgeordneten haben demnach seit Beginn der Legislaturperiode im März 2025 Nebeneinkünfte angegeben. Insgesamt waren dies bis heute rund 10,6 Millionen Euro.

Rechter Hardliner De la Espriella gewinnt Wahl in Kolumbien - Tausende protestieren

Nach dem knappen Wahlsieg des rechten Hardliners Abelardo de la Espriella bei der Präsidentschaftswahl in Kolumbien sind tausende Menschen zu Protesten auf die Straßen gegangen. Der von US-Präsident Donald Trump unterstützte Politik-Neuling setzte sich bei der Stichwahl am Sonntag mit nur einem Prozentpunkt Vorsprung gegen den linken Senator Iván Cepeda durch. In Kolumbiens drittgrößter Stadt Cali kam es daraufhin zu zum Teil gewaltsamen Protesten: Demonstranten setzten am Sonntagabend US-Fahnen in Brand und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Britische Medien rechnen mit Rücktrittserklärung von Premier Starmer

Der unter Druck stehende britische Premierminister Keir Starmer könnte britischen Medien zufolge am Montag Pläne für seinen Rücktritt bekanntgeben. Starmer werde "voraussichtlich am Montag bekannt geben, dass er nach überwältigendem Druck von Labour-Abgeordneten als Premierminister zurücktritt", berichtete der britische "Guardian". Demnach arbeiteten Starmer und sein engster Kreis an seiner Rücktrittsrede.

Grüne fordern Koalition zu Rücknahme von Heizungsgesetz auf - vor Anhörung im Bundestag

Vor der Expertenanhörung im Bundestag zum neuen Heizungsgesetz haben die Grünen die Koalition zur Umkehr aufgefordert. Der energiepolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Michael Kellner, verwies am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP auf zwei Gutachten des Wissenschaftlichen Diensts des Bundestags, wonach die Vorlage grundgesetzwidrig sein könnte. Der Entwurf sei eine "konzeptlose Mogelpackung", sagte Kellner. "Die Stellungnahmen der Sachverständigen sind verheerend für Union und SPD."

Textgröße ändern: